Coaching nach der ACT Methode – oder die Geschichte vom kleinen ICH-BIN-ICH!

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Lebe Deine Potenziale jetzt!

Coaching nach der ACT Methode – oder die Geschichte vom kleinen ICH-BIN-ICH!

Sie sind der Mittelpunkt Ihres Lebens!

Tun Sie, was immer schon in Ihnen schlummert. Das ist die Lebensaufgabe eines jedes Menschen. Nur Sie alleine wissen was das ist. Gemäß Ihren persönlichen Fähigkeiten und Potenzialen können Sie ressourcenschonend Ihre Wünsche und Ziele erreichen. Bleiben Sie in Balance und verschieben Sie Ihr Leben nicht auf morgen!

Wer weiß, was er kann und wer er ist, der ist so glücklich, wie das kleine Ich bin Ich! Lesen diese wunderschöne Geschichte am Ende dieses Beitrages und lassen Sie sich erneut inspirieren!

Anhand folgender Prezi erkläre ich Ihnen, was die ACT Methode ist, und welche Beratungsansätze sie vereint.

Das kleine ICH BIN ICH
von Mira Lobe

Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren, wandert zwischen grünen Halmen, wandert unter Schierlingspalmen, freut sich, daß die Vögel singen, freut sich an den Schmetterlingen, freut sich, daß sich`s freuen kann. Aber dann… Aber dann stört ein Laubfrosch seine Ruh und fragt das Tier: „We bist denn du?“ Da steht es und stutzt und guckt ganz verdutzt dem Frosch ins Gesicht: „Das weiß ich nicht.“ Der Laubfrosch quackt und fragt: „Nanu? Ein namenloses Tier bist du? Wer nicht weiß, wie er heißt, wer vergisst, wer er ist, der ist dumm!“ Bumm.

Auf der bunten Blumenwiese will das bunte Tier nicht bleiben. Irgendeinen will es fragen, irgendeiner soll ihm sagen, wer es ist.

„Guten Morgen Pferdemutter! Guten Morgen Pferdekind! Seid ihr nicht vielleicht zwei Tiere, die mir ähnlich sind? Denn ich bin, ich weiß nicht wer, dreh mich hin und dreh mich her, dreh mich her und dreh mich hin, möchte wissen, wer ich bin.“ „Kleiner“, sagt das Pferdekind, „deine Haare wehn im Wind, so wie meine. Aber deine kleinen Beine sind so kurz, und deine Ohren sind viel länger als bei mir – nein, du bist ein anderes Tier!“ Auch die Pferdemutter stupst es mit dem weichen Pferdemaul: „Niemals wird aus dir ein Gaul! Bist ein Hasen-Katzen-Hund oder sonst ein Kunterbunt, hast ein lustiges Gesicht, doch ein Pferd? Das bist du nicht!“ Auch die Kuh sagt: „Nanu! Was für einer bist denn du?“ Schaf und Ziege, jeder spricht: „Nein, ein Pferd, das bist du nicht!“
Auf dem Plitscher-Plätscher-Wasser fährt ein Ruderboot spazieren, und das bunte Tier darin schwimmt es zu den Fischen hin. „Guten Morgen, liebe Fische, schaut mich vorn und hinten an! Ob mir einer helfen kann? Denn ich bin, ich weiß nicht wer, schwimme hin und schwimme her, schwimme her und schwimme hin, möchte wissen wer ich bin.“ Alle Fische groß und klein, kommen blitzschnell angeschossen, fächeln freundlich mit den Flossen. Alle wundern sich: „Nanu!“ Alle blubbern sie ihm zu: „tut uns Leid, du buntes Tier, hast zwar Augen, so wie wir, bist auch gar kein schlechter Schwimmer, doch ein Fisch? Nein! Nie und nimmer!“
Auf dem Plitscher-Plätscher-Wasser fährt das flinke Boot dahin; und das bunte Tier darin lässt sich auf den schnellen Wellen weiter, immer weiter tragen. Sieht auf einmal viele Inseln ringsrum aus dem Wasser ragen. Weiße Vögel sitzen darauf, sperren ihre Schnäbel auf. „Diese Vögel“, denkt das Tier, „warten hier, damit sie mir sagen könen, wer ich bin.“ Und schon lenkt`s den Kahn dorthin, packt das Ruder fester an, rudfert, was es rudern kann. Aber dann… Aber dann macht das Tier mit seinem kahn beinah einen Purzelbaum. Stößt wo an, fährt wo drauf, und die Insel taucht auf. vor ihm steht ein großes Nilpferd, und das Nilpferd sagt: „Nanu! Was für einer, bunter Kleiner, bist denn du?“ „Ach, ich bin, ich weiß nicht, wer, fahre hin und fahre her, fahre her und fahre hin, möchte wissen wer ich bin.“ Darauf geht das Nilpferd stumm dreimal um das Tier herum, grunzt und schnauft und seufzt und spricht: „Wer du bist, das weiß ich nicht. Zwar sind deine Stampferbeine grad so wunderschön wie mein. Aber sonst, du buntes Tier, ist rein gar nichts wie bei mir. Pony-Fransen, Dackel-Ohr, so was kommt bei mir nicht vor.“ Als das Tier betrübt und still seiner Wege ziehen will, sagt das Nilpferdkind: „Kleiner Bunter, bist du blind? Schau doch, schau! Ganz genau so ein schöner Schwanz wie deiner, nur vielleicht noch etwas bunter, hängt da vom Baum herunter. Dieser Auf-dem-Baum-Sitzer, dieser schöne Schwanz-Besitzer soll dir sagen, wer du bist!“ Und das Tier bedankt sich sehr, fliegt dem schönen Schwanz-Besitzer, fliegt dem Durch-den-Urwald-Flitzer hinterher. „Lieber Papagei, hör zu! bin ich nicht vielleicht wie du? Denn ich bin, ich weiß nicht, wer, fliege hin und fliege her, fliege her und fliege hin, möchte wissen, wer ich bin.“ Verwundert macht der Papagei die Augen auf und zu, und scharrt und knarrt und kreischt: „Nanu! Du dummer, kleiner Bunter, du, wie lang dein Schwanz auch immer sei, du bist bestimmt kein Papagei. Laß mich in Ruh!“ An den dunklen Abendhimmel hängt der Halbmond seinen Bogen; eine kleine weiße Wolke kommt daran vorbeigezogen. Müde denkt das bunte Tier: „So ein Himmelbett wär fein…“ Und schon legt es sich hinein, reckt sich, streckt sich, und es deckt sich mit der weichen Wolke zu, macht auf angenehme Weise, schlafend eine Reise. Wo wird es morgen sein?
Durch die Stadt und durch die Straßen geht das bunte Tier spazieren und begegnet neuen Tieren. Trifft vor dem Bäckerladen eine ganze Schar von Hunden. Alle sind kurz angebunden, alle zerren an der Leine, dicke, dünne, große, kleine, ruppige und struppige, seidige, geschmeidige, gut dressierte, schön frisierte, schmale, breite, Seite an Seite, dumme Hunde und gescheite. „Guten Morgen, lliebe Hunde! Bin ich nicht vielleicht wie ihr, ähnlich diesem Dackel hier? Denn ich bin, ich weiß nicht, wer, suche hin und suche her, suche her und suche hin, möchte wissen, wer ich bin.“ Alle Hunde, groß und klein, bellen laut: „Was fällt dir ein? Hast zwar Ohren wie ein Dackel, auch sein freuden-Schwanz-Gewackel. Aber deine kleinen Beine sind nicht so schön krumm wie seine, hast auch keine Hundeleine- und bist überhaupt zu bunt und kein Hund!“
Durch die Straßen geht das bunte Tier spazieren; geht- und denkt so vor sich hin: „Stimmt es, das ich gar nichts bin? Alle sagen, ich bin keiner, nur ein kleiner Irgendeiner… Ob`s mich etwa gar nicht gibt? Bin kein Fisch, kein Pony und kein Nilpferd und kein Hund, nicht einmal ein Hundefloh – oooh!“ Und das kleine bunte Tier, daß sich nicht mehr helfen kann, fängt beinah zu weinen an. Aber dann…

Aber dann bleibt das Tier mit einem Ruck, mitten im Spazierengehen, mitten auf der Straße stehen, und es sagt ganz laut zu sich: „Sicherlich gibt es mich!“

Durch den Park, auf allen vieren, geht das ICH-BIN-ICH spazieren, freut sich an der schönen Welt, die ihm wieder gut gefällt. Plötzlich sieht es überm Rasen lauter runde Seifenblasen. Viele helle bunte Bälle, große, kleine, zarte, feine, wie aus Glas – schön ist das! Und das kleine ICH-BIN-ICH fliegt zur allergrößten hin, sieht sein eigenes Bild darin, sieht ein kleines ICH-BIN-ICH: Sich! Patsch, da fährt es mit der Nase mitten in die Seifenblase, und der schöne Spegelball, der zerplatzt mit leisem Knall. „Macht nichts!“, sagt das ICH-BIN-ICH. „War ja nur ein Spiegeltier! Es ist fort und ich bin hier. Ich bin hier – und diese Wiese, wo die bunten Blumen stehn, hab ich die nicht schon gesehen? So ein Glück, bin zurück auf der alten Wiese!“ Zwischen hohen grünen Halmen geht das ICH-BIN-ICH spazieren, dreht sich nicht mehr hin und her, denn es ist – ihr wisst schon wer. Läuft gleich zu den Tieren hin; „So, jetzt weiß ich, wer ich bin! Kennt ihr mich? ICH BIN ICH!“ Alle Tiere freuen sich, niemand sagt zu ihm: „Nanu?“ Schaf und Ziege, Pferd und Kuh, alle sagen: „Du bist du!“ Auch der Laubfrosch quakt ihm zu: „Du bist du! Und wer das nicht weiß, ist dumm!“ Bumm.

 Act now! 

Ich freue mich, Sie ein Stück des Weges begleiten zu dürfen 🙂

Ihre Regina Gotsmich


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  • Leben ist das Allerseltenste der Welt, die meisten Menschen existieren nur. Oskar Wilde

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