Die Bremer Stadtmusikanten 2.0 – oder was haben die Bremer Stadtmusikanten mit DIR zu tun?

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Bremer Stadtmusikanten

Die Bremer Stadtmusikanten 2.0 – oder was haben die Bremer Stadtmusikanten mit DIR zu tun?

Kennst Du das Volksmärchen von den Bremer Stadtmusikanten aus dem 18. Jahrhundert?

Die Akteure Esel, Hund, Katze und Hahn sind in die Jahre gekommen und für ihre Besitzer nutzlos geworden. Sie sollen umgebracht werden. Der Esel ergreift die Initiative und macht sich auf den Weg nach dem reichen Bremen, um dort zu musizieren. Unterwegs trifft er die anderen totgeweihten Tiere, die sich ihm anschließen. Gemeinsam sind sie stark und verjagen mit einer List – der bekannten Tierpyramide – Räuber aus einem Haus. Selbst als die Räuber wiederkommen, sorgen sie für ihre Flucht, indem jeder das tut, was ihm in die Wiege gelegt wurde. Das tierische Quartett lebt fortan gemeinsam zufrieden im Haus der Räuber.

Die Moral des Märchens? Sie ist im 21. Jahrhundert so aktuell wie nie zuvor!

Aber bevor wir mit den Stadtmusikanten 2.0 beginnen, lade ich Dich zu einer Zeitreise in die Vergangenheit, einem Ausflug in die Märchenwelt und in einige Gedankenspiele ein:

Schon damals kämpften die Menschen um Freiheit und Selbstbestimmung, um Glück. Frei denkende und handelnde Menschen gab es immer und überall, aber das war in der damaligen Zeit oft gefährlich. In Märchen wurden die Tiere mit menschlichen Gefühlen, Denkmustern und Verhaltensweisen ausgestattet, um die Identifikationen mit den Helden des Märchens zu erleichtern und sich noch immer auf „neutralem“ Boden zu befinden.

Märchen haben eine Botschaft für uns und die handelnden „Helden“ sind Vorbilder. In vielen Märchen gibt es eine scharfe Trennung zwischen „gut“ und „böse“, wie sie in uns Menschen zwischen den dunklen und hellen Seiten in uns und in unserem Unterbewusstsein nicht so klar definiert ist.

Märchen haben ein Happy End – und umso schwerwiegend der Kampf der hellen gegen die dunklen Mächte ist, desto versöhnlicher und belebender ist oft das Ende.

Erkennst Du die Helden des Märchens in Menschengestalt wieder? Schau Dich um!

Der Esel ist störrisch und weigert sich zuweilen ohne nachvollziehbaren Grund. Der Esel ist ein Herdentier, er frisst Gras, ist genügsam. Er ist wachsam, aufmerksam, einfühlsam. Er merkt, dass der Bauer plant, ihn aus dem „Futterkreislauf“ zu nehmen.

In der Antike steht der Esel symbolisch für Lüsternheit, Sinnlichkeit und Triebhaftigkeit. Jesus, der Träger des Heils und des Lichts, reitet auf einem Esel. Ein Symbol dafür, dass die instinktive Grundhaltung gezügelt wird. Eine Liebe zum Lautenspiel wird dem Esel zugeordnet. Tief drinnen in sich sucht er nach mehr Ausdruck seiner Gefühle. Mit der Laute will er diesen Gehör verschaffen, andere Seiten zum Klingen bringen, Harmonie erzeugen.

Der Hund ist ein Rudeltier. Er wird dazu dressiert und erzogen, den Menschen zu gehorchen und ist die Angepasstheit einfach gewohnt. Er ist ein treuer – oft selbstloser –  Kamerad, Begleiter, Warner und Beschützer. Er sorgt vorbehaltlos für die Sicherheit seines „Ersatzrudels“ und erweist dem Menschen damit große Dienste. Im Märchen beweist er den „richtigen Riecher“, das richtige Gespür.

Die Katze ist ein eigenständiges und unabhängiges Wesen, trotzdem sehnt sie sich nach Zärtlichkeit, sie kann andere umgarnen, ist sehr reinlich und eine gute Jägerin. Katzen sind gute Mütter, Zweisamkeit brauchen sie aber nur kurzzeitig als Mittel zum Zweck, sie strahlt Erotik aus. Kater stecken viel Energie in häufige Rivalitätsstreitigkeiten. Mit unfehlbarem Gespür nehmen Katzen kleinste Veränderungen wahr und beobachten ihre Umgebung, selbst wenn sie entspannt wirken. Die Katze ist in der ägyptischen Mythologie ein heiliges Tier. Im Mittelalter hingegen begegnete man ihr oft mit Misstrauen, vermutete in ihr eine verwandelte Hexe.

Der Hahn ist stolz, elegant und streitsüchtig, er sorgt am Hof für hierarchische Strukturen und deren Einhaltung. Er ist der Verkünder des Lichts am Morgen. Der Hahn krähte drei Mal bei Petrus – als Appell  an das Gewissen. Der rote Hahn auf dem Hausdach bedeutete im Mittelalter Schutz vor dem gefürchteten Feuer. Der Hahn sorgt für Fernsicht und die Vertreibung von Dämonen.

Esel, Hund, Katze und Hahn symbolisieren die vier Archetypen der Menschen. Erkennst Du Dich oder andere wieder? Die Tiere sind im Märchen vermenschlicht – umgekehrt darf der Mensch seine tierische Natur zeigen, das sichert sogar das Überleben!

Die Räuber sind ein abgespaltener Teil der Gesellschaft. Sie sind losgelöst und vogelfrei, leben nach ihren eigenen Gesetzen. Sie sind gefährlich. Sie symbolisieren die Schattenseiten in der Gesellschaft und in jedem einzelnen Teil der Gesellschaft: in uns! Die Auseinandersetzung mit den Räubern bedeutet die Auseinandersetzung mit Schattenseiten. Wenn wir unser Wesen als Gesamtheit sehen und erkennen und akzeptieren, dass jeder von uns positive und negative Wesenszüge und Kräfte hat, dann wird unser innerer Kampf leichter.

Ein kurzer Abstecher in die Philosophie gefällig?

Die Zahl 4 – bzw. die Zahlenreihe 1 bis 4 – wurde in der Antike als für die Weltordnung grundlegende Zahl angesehen, der griechische Philosoph und Mathematiker Pythagoras hat diese Weltanschauung vertreten. Es gibt 4 Elemente, 4 Himmelsrichtungen, 4 Jahreszeiten und 4 Bewusstseinsebenen: Denken, Fühlen, Handeln und Intuition. Alles ist verbunden, alles ist im Fluss des Lebenskreislaufs.

Was ist die Moral der Geschichte?

Die Helden im Märchen sind alt und für ihre Besitzer nutzlos – und damit ohne Wert. Ein genauer Blick zeigt, dass sie im bisherigen Leben fremdbestimmt waren und die Erwartungshaltung anderer jetzt nicht mehr erfüllen können. Gleichzeitig ist es ihnen verwehrt, nach den eigenen Bedürfnissen zu leben. Ihre kleine Welt bricht zusammen. Die Tiere ergreifen Eigeninitiative, entkommen ihrem tödlichen Schicksal. Sie fassen Mut, schließen sich zusammen, haben ein gemeinsames Ziel, nämlich ins reiche Bremen zu kommen, um dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie kooperieren und ergänzen sich. Unterwegs treffen sie auf Räuber – und nur gemeinsam als Team gelingt es den Tieren, die Räuber nachhaltig zu vertreiben. Jeder trägt seinen Teil dazu bei, die Bösewichter in die Flucht zu schlagen, indem jedes Tier seine ureigenen Stärken ans Tageslicht holt und sich damit instinktiv einbringt. Das gleiche Schicksal lässt zusammenrücken, aber nicht nur das: Als die Tiere ihre Angepasstheit überwinden, ihr Dasein als „Marionette“ aufgeben, da beginnt neue Energie zu fließen. Die totgeweihten Tiere nehmen kraftvoll ihr Schicksal in die Hand und haben plötzlich wieder eine Zukunft. Sie haben auf der ganzen Linie gewonnen.

Was hat dieses Volksmärchen mit der heutigen Zeit zu tun?

Ganz viel! Die heutige Welt befindet sich in Aufruhr. Nur wenige reiche und mächtige Menschen bestimmen die Weltherrschaft. Angst um Frieden, Freiheit, Sicherheit, Gesundheit und Wohlstand dominieren die Medien, wir werden mit Informationen geradezu zugeschüttet. Die Menschen fühlen sich unterdrückt, ausgebeutet, überlastet, fremdgesteuert, verunsichert, gestresst und ausgebrannt. Fremdbestimmtheit, Krisen und Konflikte sind wie zerstörerische Parasiten, die sich durch Körper, Geist und Seele fressen. Depressionen entstehen, sie fühlen sich an wie der Tod, denn es gibt nur noch eine handlungsunfähige Hülle. Wenn Lebensfreude und Lebensfluss gestoppt sind, dann ist der Lebenskreislauf massiv gestört. Das passiert heute täglich!

Und was hat das alles mit meiner Arbeit zu tun?

Menschen wollen sich verändern oder geraten in ausweglos scheinende Situationen, befinden sich in einer Krise, haben Depressionen oder fühlen sich wie „abgestorben“.  Und doch sind es genau die Krisensituationen, an denen wir wachsen und den vermeintlichen Tod überwinden können. Sie zu meistern, dafür braucht es Kraft, Mut, Kreativität und Ideen, aber auch einen gewissen Leidensdruck, der den Wunsch nach Veränderung auslöst.

Der Psychoanalytiker Erik H. Erikson vertritt die These: „Ohne Krisen ist eine gesunde Entwicklung gar nicht möglich. Jede Lebensphase, vom Kind bis ins hohe Alter, hat ihre Krisenaufgabe. Damit eine gesunde Persönlichkeit bestehen kann, ist es notwendig, Krisen erfolgreich zu meistern.“

Die von mir entwickelte ACT-Methode (Aktivierung – Coaching – Training) ist die gemeinsame Vorgehensweise, Fremdbestimmung und Angepasstheit zu überwinden, Verantwortung für sich aufzunehmen und damit verborgende Potenziale an die Oberfläche zu holen. Die Aktivierung auf der Ressourcenebene, das Coaching auf der Haltungsebene und das Training auf der Handlungsebene lässt neue Lebensenergie fließen, egal, wie jung oder reif man ist. Wandlung und Vertrauen in sich und andere entwickeln sich, im beruflichen oder privaten Umfeld.

Wo immer Du gerade stehst, ich hole Dich genau dort ab. Ich lade Dich zu Deiner persönlichen Reise  nach Bremen ein. Welches Instrument möchtest Du spielen, um neue Töne anzuschlagen?

Ich freue mich auf die Begegnung mit Dir, denn Begegnung ist Ergänzung!


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Lebe Deine Potenziale jetzt!

Coaching nach der ACT Methode – oder die Geschichte vom kleinen ICH-BIN-ICH!

Sie sind der Mittelpunkt Ihres Lebens!

Tun Sie, was immer schon in Ihnen schlummert. Das ist die Lebensaufgabe eines jedes Menschen. Nur Sie alleine wissen was das ist. Gemäß Ihren persönlichen Fähigkeiten und Potenzialen können Sie ressourcenschonend Ihre Wünsche und Ziele erreichen. Bleiben Sie in Balance und verschieben Sie Ihr Leben nicht auf morgen!

Wer weiß, was er kann und wer er ist, der ist so glücklich, wie das kleine Ich bin Ich! Lesen diese wunderschöne Geschichte am Ende dieses Beitrages und lassen Sie sich erneut inspirieren!

Anhand folgender Prezi erkläre ich Ihnen, was die ACT Methode ist, und welche Beratungsansätze sie vereint.

Das kleine ICH BIN ICH
von Mira Lobe

Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren, wandert zwischen grünen Halmen, wandert unter Schierlingspalmen, freut sich, daß die Vögel singen, freut sich an den Schmetterlingen, freut sich, daß sich`s freuen kann. Aber dann… Aber dann stört ein Laubfrosch seine Ruh und fragt das Tier: „We bist denn du?“ Da steht es und stutzt und guckt ganz verdutzt dem Frosch ins Gesicht: „Das weiß ich nicht.“ Der Laubfrosch quackt und fragt: „Nanu? Ein namenloses Tier bist du? Wer nicht weiß, wie er heißt, wer vergisst, wer er ist, der ist dumm!“ Bumm.

Auf der bunten Blumenwiese will das bunte Tier nicht bleiben. Irgendeinen will es fragen, irgendeiner soll ihm sagen, wer es ist.

„Guten Morgen Pferdemutter! Guten Morgen Pferdekind! Seid ihr nicht vielleicht zwei Tiere, die mir ähnlich sind? Denn ich bin, ich weiß nicht wer, dreh mich hin und dreh mich her, dreh mich her und dreh mich hin, möchte wissen, wer ich bin.“ „Kleiner“, sagt das Pferdekind, „deine Haare wehn im Wind, so wie meine. Aber deine kleinen Beine sind so kurz, und deine Ohren sind viel länger als bei mir – nein, du bist ein anderes Tier!“ Auch die Pferdemutter stupst es mit dem weichen Pferdemaul: „Niemals wird aus dir ein Gaul! Bist ein Hasen-Katzen-Hund oder sonst ein Kunterbunt, hast ein lustiges Gesicht, doch ein Pferd? Das bist du nicht!“ Auch die Kuh sagt: „Nanu! Was für einer bist denn du?“ Schaf und Ziege, jeder spricht: „Nein, ein Pferd, das bist du nicht!“
Auf dem Plitscher-Plätscher-Wasser fährt ein Ruderboot spazieren, und das bunte Tier darin schwimmt es zu den Fischen hin. „Guten Morgen, liebe Fische, schaut mich vorn und hinten an! Ob mir einer helfen kann? Denn ich bin, ich weiß nicht wer, schwimme hin und schwimme her, schwimme her und schwimme hin, möchte wissen wer ich bin.“ Alle Fische groß und klein, kommen blitzschnell angeschossen, fächeln freundlich mit den Flossen. Alle wundern sich: „Nanu!“ Alle blubbern sie ihm zu: „tut uns Leid, du buntes Tier, hast zwar Augen, so wie wir, bist auch gar kein schlechter Schwimmer, doch ein Fisch? Nein! Nie und nimmer!“
Auf dem Plitscher-Plätscher-Wasser fährt das flinke Boot dahin; und das bunte Tier darin lässt sich auf den schnellen Wellen weiter, immer weiter tragen. Sieht auf einmal viele Inseln ringsrum aus dem Wasser ragen. Weiße Vögel sitzen darauf, sperren ihre Schnäbel auf. „Diese Vögel“, denkt das Tier, „warten hier, damit sie mir sagen könen, wer ich bin.“ Und schon lenkt`s den Kahn dorthin, packt das Ruder fester an, rudfert, was es rudern kann. Aber dann… Aber dann macht das Tier mit seinem kahn beinah einen Purzelbaum. Stößt wo an, fährt wo drauf, und die Insel taucht auf. vor ihm steht ein großes Nilpferd, und das Nilpferd sagt: „Nanu! Was für einer, bunter Kleiner, bist denn du?“ „Ach, ich bin, ich weiß nicht, wer, fahre hin und fahre her, fahre her und fahre hin, möchte wissen wer ich bin.“ Darauf geht das Nilpferd stumm dreimal um das Tier herum, grunzt und schnauft und seufzt und spricht: „Wer du bist, das weiß ich nicht. Zwar sind deine Stampferbeine grad so wunderschön wie mein. Aber sonst, du buntes Tier, ist rein gar nichts wie bei mir. Pony-Fransen, Dackel-Ohr, so was kommt bei mir nicht vor.“ Als das Tier betrübt und still seiner Wege ziehen will, sagt das Nilpferdkind: „Kleiner Bunter, bist du blind? Schau doch, schau! Ganz genau so ein schöner Schwanz wie deiner, nur vielleicht noch etwas bunter, hängt da vom Baum herunter. Dieser Auf-dem-Baum-Sitzer, dieser schöne Schwanz-Besitzer soll dir sagen, wer du bist!“ Und das Tier bedankt sich sehr, fliegt dem schönen Schwanz-Besitzer, fliegt dem Durch-den-Urwald-Flitzer hinterher. „Lieber Papagei, hör zu! bin ich nicht vielleicht wie du? Denn ich bin, ich weiß nicht, wer, fliege hin und fliege her, fliege her und fliege hin, möchte wissen, wer ich bin.“ Verwundert macht der Papagei die Augen auf und zu, und scharrt und knarrt und kreischt: „Nanu! Du dummer, kleiner Bunter, du, wie lang dein Schwanz auch immer sei, du bist bestimmt kein Papagei. Laß mich in Ruh!“ An den dunklen Abendhimmel hängt der Halbmond seinen Bogen; eine kleine weiße Wolke kommt daran vorbeigezogen. Müde denkt das bunte Tier: „So ein Himmelbett wär fein…“ Und schon legt es sich hinein, reckt sich, streckt sich, und es deckt sich mit der weichen Wolke zu, macht auf angenehme Weise, schlafend eine Reise. Wo wird es morgen sein?
Durch die Stadt und durch die Straßen geht das bunte Tier spazieren und begegnet neuen Tieren. Trifft vor dem Bäckerladen eine ganze Schar von Hunden. Alle sind kurz angebunden, alle zerren an der Leine, dicke, dünne, große, kleine, ruppige und struppige, seidige, geschmeidige, gut dressierte, schön frisierte, schmale, breite, Seite an Seite, dumme Hunde und gescheite. „Guten Morgen, lliebe Hunde! Bin ich nicht vielleicht wie ihr, ähnlich diesem Dackel hier? Denn ich bin, ich weiß nicht, wer, suche hin und suche her, suche her und suche hin, möchte wissen, wer ich bin.“ Alle Hunde, groß und klein, bellen laut: „Was fällt dir ein? Hast zwar Ohren wie ein Dackel, auch sein freuden-Schwanz-Gewackel. Aber deine kleinen Beine sind nicht so schön krumm wie seine, hast auch keine Hundeleine- und bist überhaupt zu bunt und kein Hund!“
Durch die Straßen geht das bunte Tier spazieren; geht- und denkt so vor sich hin: „Stimmt es, das ich gar nichts bin? Alle sagen, ich bin keiner, nur ein kleiner Irgendeiner… Ob`s mich etwa gar nicht gibt? Bin kein Fisch, kein Pony und kein Nilpferd und kein Hund, nicht einmal ein Hundefloh – oooh!“ Und das kleine bunte Tier, daß sich nicht mehr helfen kann, fängt beinah zu weinen an. Aber dann…

Aber dann bleibt das Tier mit einem Ruck, mitten im Spazierengehen, mitten auf der Straße stehen, und es sagt ganz laut zu sich: „Sicherlich gibt es mich!“

Durch den Park, auf allen vieren, geht das ICH-BIN-ICH spazieren, freut sich an der schönen Welt, die ihm wieder gut gefällt. Plötzlich sieht es überm Rasen lauter runde Seifenblasen. Viele helle bunte Bälle, große, kleine, zarte, feine, wie aus Glas – schön ist das! Und das kleine ICH-BIN-ICH fliegt zur allergrößten hin, sieht sein eigenes Bild darin, sieht ein kleines ICH-BIN-ICH: Sich! Patsch, da fährt es mit der Nase mitten in die Seifenblase, und der schöne Spegelball, der zerplatzt mit leisem Knall. „Macht nichts!“, sagt das ICH-BIN-ICH. „War ja nur ein Spiegeltier! Es ist fort und ich bin hier. Ich bin hier – und diese Wiese, wo die bunten Blumen stehn, hab ich die nicht schon gesehen? So ein Glück, bin zurück auf der alten Wiese!“ Zwischen hohen grünen Halmen geht das ICH-BIN-ICH spazieren, dreht sich nicht mehr hin und her, denn es ist – ihr wisst schon wer. Läuft gleich zu den Tieren hin; „So, jetzt weiß ich, wer ich bin! Kennt ihr mich? ICH BIN ICH!“ Alle Tiere freuen sich, niemand sagt zu ihm: „Nanu?“ Schaf und Ziege, Pferd und Kuh, alle sagen: „Du bist du!“ Auch der Laubfrosch quakt ihm zu: „Du bist du! Und wer das nicht weiß, ist dumm!“ Bumm.

 Act now! 

Ich freue mich, Sie ein Stück des Weges begleiten zu dürfen 🙂

Ihre Regina Gotsmich


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Personalentwicklung

Die ACT Methode® – neue Personalentwicklungsmethode

Die ACT Methode® in der Personalentwicklung nutzen

Personalentwickler haben´s nicht leicht. Heutzutage ist Personalbeschaffung viel mehr als nur Stellenanzeigen zu gestalten und zu schalten. Personalentwickler brauchen Geschick und einen guten Riecher für Potenziale und Fähigkeiten von Menschen. Unter anderem gehören auch die laufenden Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen von Führungskräften und MitarbeiterInnen zu ihren wiederkehrenden Aufgaben. Dabei soll selbstverständlich noch gewährleistet werden, dass die potenziellen MitarbeiterInnen mit den Unternehmensziele und der Unternehmenskultur im Einklang stehen.

Die ACT Methode® unterstützt Personalentwickler in ihren Agenden zur Weiterentwicklung von Personal. Während in herkömmlichen Workshops und Seminaren Standards vermittelt werden, wird mit Hilfe der ACT Methode® individuelle, situationsbedingte Weiterentwicklung möglich. Durch die Aktivierung der persönlichen Potenziale und Fähigkeiten werden Ressourcen frei gelegt, die MitarbeiterInnen und Führungskräfte zu neuen Kräften und Energien verhelfen. Nur wer seine Ressourcen aktivieren und zielgerichtet und schonend einsetzen kann, ist leistungsfähig und aufnahmefähig.

Eine wertschätzende, gerechte und soziale Zusammenarbeit ist möglich – mit der ACT Methode®

Mit der ACT Methode® haben wir einen neuen Beratungsansatz für Mitarbeiter und Unternehmen geschaffen, der großen Anklang findet und der auf drei Ebenen zur Umsetzung bringt:

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Während unserer langjährigen Erfahrung, haben wir immer wieder festgestellt, wie wichtig das positive Zusammenspiel von Strategie, Organisation und Leadership ist. Ebenso gut könnte man argumentieren, dass alles mit den richtigen Menschen beginnt und endet.

Mit Menschen, die ganzheitlich denken und leben, indem sie:

  • sich,
  • die anderen,
  • die Aufgabenstellung und
  • den jeweiligen Kontext (Gesellschaft, persönliches Umfeld, Unternehmen) beachten.

ACT – stärken Sie Ihr Personal, erhöhen Sie die Motivation Ihrer MitarbeiterInnen, stärken Sie Ihr Unternehmen

A – Aktivierung auf der Ressourcenebene meint, die richtige Richtung bewusst wählen. Ob es gilt, Unternehmenspotenziale zu heben oder die Ressourcen, Potenziale und Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter zu stärken und zu fördern  beide Themen stehen im Fokus dieser Ebene. Selbstorganisation, Selbsterkenntnis, Lebensfreude, Spaß am Tun, Verantwortung übernehmen und lernende Organisation in Unternehmen werden dadurch möglich.

C – Coaching auf der Haltungsebene meint, die innere Haltung einzelner Leader, ganzer Führungsteams und/oder Mitarbeiter durch Coaching bewusst machen. Denn, die innere Haltung ist ausschlaggebend dafür, ob Ziele erreicht werden oder nicht. Ebenso ist die innere Haltung verantwortlich für eine gute interne und externe Kommunikation. Eine positive innere Haltung der Führungskräfte und Mitarbeiter setzt auch einen richtigen Schritt in Richtung Betriebliche Gesundheitsförderung. Coaching auf der Haltungsebene entspricht dem Resilienzgedanken und stärkt Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen.

T – Training auf der Handlungsebene. Wer seine Fähigkeiten und Potenziale leben kann, und seine innere Haltung in Balance zu sich selber und zu anderen bewusst wählen kann, der hat etwas ganz Besonderes für sich persönlich und seinen beruflichen Erfolg geschaffen. Es wird dadurch leicht und einfach, diese neuen Fähigkeiten und Handlungsmuster aktiv zu trainieren um sie konkret und zielgerichtet in jeder gewünschten Situation einsetzen zu können. Training auf der Handlungsebene entspricht dem Nachhaltigkeitsgedanken bewusster Unternehmen und seiner Mitarbeiter.

Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler die rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allen; nur die Fähigkeit dazu wird uns angeboren, sie will gelernt und sorgfältig ausgeübt sein.

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832

Personalentwicklung

 gemeinsam.potenzial.nutzen

Wie Sie als UnternehmerIn oder PersonalentwicklerIn die ACT Methode® nutzen können?

Nehmen Sie Kontakt mit mir auf!

Mit der ACT Methode® unterstützen wir Ihre MitarbeiterInnen und Führungskräfte durch individuelles Setting. Keine Standards für Ihre MitarbeiterInnen und Führungskräfte, sondern situationsbezogenes und individuelles Beratungs-Setting.

Gemeinsam besprechen wir in einem kostenlosen Erstgespräch Ihre Wünsche, Anliegen und mögliche Arbeitsfelder. Sie entscheiden über Setting und Ausmaß. Möglich sind unter anderen:

  • Einzelcoaching (inkl. ACT-Mappe und ACT Logbuch)
  • Teamcoaching (ACT im Team)
  • Workshops (ACT in der Kommunikation, ACT im Zeitmanagement, ACT Persönlichkeitsentwicklung, ACT  your Work-Life-Balance)
  • Change it (ACT im Veränderungsmanagement)
  • ACT Coachingmodule für Führungskräfte (zielgerichtete und lösungsorientierte Coachinginstrumente für den täglichen Gebrauch)

Ich freue mich auf Sie – act now!

Ihre Regina Gotsmich


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Mit der ACT Methode – in 3 Schritten raus aus dem Hamsterrad!

Mit der ACT Methode raus aus dem Hamsterrad, Burnout vorbeugen und die 80:20 Regel (Paretoprinzip) leben – seien Sie kein Hamster!

Wie schön wäre es, wenn die Arbeit ganz einfach und schnell erledigt werden könnte?  Als würde man ein Bild mit Hammer und Nagel an die Wand schlagen? Der wohlverdiente Feierabend könnte dann anschließend gebührend eingeleitet werden. Seinen Hobbys frönen und mit der Familie und Freunden glückliche Stunden verbringen – auch von Montag bis Freitag 🙂 – ein Wunschdenken vieler MitarbeiterInnen, Führungskräfte und UnternehmerInnen.

Doch die Veränderungsprozesse in Unternehmen sind nicht so einfach umzusetzen. Die Aufgaben werden komplizierter und umfangreicher. Der Zeitdruck steigt. Überstunden stehen oftmals an der Tagesordnung. Hobbys und glückliche Stunden im Kreise der Familie und mit Freunden werden immer seltener und werden schließlich auf das Wochenende vertagt. Dafür ist das Wochenende dann vollgepackt mit allen mögliche Dingen, die wir uns so während der Woche vorgenommen haben.

Die Folge? FREIZEITSTRESS. Die Folge? DAUERSTRESS. Die Folge? BURNOUT. Die Folge? NEUSTART. Die Folge? RADIKALER WECHSEL DER EIGENEN RESSOURCEN UND POTENZIALE – Krise als Chance!

Erfolgreiche MitarbeiterInnen, Führungskräfte und UnternehmerInnen wissen ganz genau:

  • Achten Sie auf Ihre Ressourcen
  • Behalten Sie den Überblick
  • Delegieren und nehmen Sie Unterstützung an
  • Seien Sie empathisch und zeigen Sie Interesse am anderen
  • Kommunizieren und informieren Sie zur rechten Zeit, am rechten Ort
  • Lösen Sie Konflikte zeitnah
  • Erkennen Sie die Potenziale und Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter und fördern Sie sie
  • Achten Sie auf Ihre innere Haltung – immer
  • Tun – führt Sie zum Erfolg

Was also tun, wenn man bereits wie ein Hamster im Hamsterrad läuft?

Meine Antwort: Seien Sie KEIN HAMSTER! Das muss Ihre erste Erkenntnis aus Ihrer Situation sein. Ein Hamster wird immer wieder in sein Hamsterrad wollen. Sie nicht. Weil Sie kein Hamster sind. Sie sind ein Mensch, der Stärken und Schwächen hat. So wie jeder andere Mensch auf dieser Welt auch.

Die ACT Methode® in drei Schritten erklärt:

Schritt 1: Lernen Sie Ihre Stärken und Schwächen kennen. Entdecken Sie Ihre Ressourcen und Potenziale. Aktivieren Sie was in Ihnen schlummert. Wenn Sie diesen ersten Schritt getan haben, werden Sie ganz automatisch Ihren Alltag (Ihr Hamsterrad) entschleunigen.

Nun seien Sie doch einmal ein kraftvoller Vogel, welcher hoch in die Lüfte steigt und nehmen Sie die Vogelperspektive ein. Was sehen Sie, wenn Sie auf Ihre berufliche und private Situation hinunterblicken? Womit genau sind Sie zufrieden und womit nicht? Was ist Ihnen von dem, was Sie da unten sehen wichtig und was ist Ihnen weniger wichtig?

Schritt 2: Nehmen Sie sich Zeit, Ihre innere Haltung zu sich, zu anderen und zu der Aufgabenstellungen in Ihrem Leben zu überdenken. Wählen Sie Ihre innere Haltung nun bewusst. Das ist der zweite Schritt, der Sie Ihren beruflichen und privaten Zielen näher bringen wird. Sie werden neue Lösungen und Handlungsmöglichkeiten finden, die Sie dabei unterstützen mehr Leichtigkeit, Energie und Effizienz in Ihr Tun zu bringen. Kennen Sie das Paretoprinzip? Dieses Prinzip besagt, dass 80% der Ergebnisse mit 20% der Gesamtleistung erreicht werden kann und dass für die restlichen 20% der Ergebnisse 80% Leistung (die meiste) aufgewendet werden muss. Ihre innere Haltung kann 80% der Ergebnisse mit 20% Ihrer Gesamtleistung erreichen!

Doch das Bild des Hamsters im Hamsterrad hat noch eine Weisheit für uns. So wie ein Hamster in seinem Rad immer wieder läuft und läuft und läuft, um seinem Instinkt zu folgen, so sollten auch Sie Ihre neu gewonnenen Methoden, Ihre neue Energie, Ihre Erfolgsstrategien und neuen Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten trainieren, um Ihre innere Balance nachhaltig im Gleichgewicht zu halten.

Schritt 3: Erfolg hat drei Buchstaben TUN! Trainieren Sie ganzheitlich. Körper, Geist und Seele wollen zu gleichen Teilen Ihre Aufmerksamkeit. Trainieren Sie nicht nur Ihren Körper, sondern auch Ihren Geist (Ihre innere Haltung), als auch Ihre persönlichen Ressourcen und Fähigkeiten, die bereits von Geburt an in Ihnen angelegt sind (Seele). Leben Sie Ihre Work-Life-Balance nach der ACT Methode® und beugen Sie damit nicht nur Burnout vor, sondern machen Sie ACT (Aktivierung|Coaching|Training) nachhaltig zu Ihrer Lebensphilosophie!

Mit der ACT Methode® haben wir einen neuen Beratungsansatz für Mitarbeiter und Unternehmen geschaffen, der großen Anklang findet und der auf drei Ebenen zur Umsetzung bringt:

Grafik ACT

Grafik ACT

Wie Sie die ACT Methode® nun nutzen können?

Ganz einfach – hier ist Ihr persönliches ACT – Paket:

4 Beratungssettings á 95,00 inkl. ACT-Mappe und ACT-Logbuch

Jedem meiner KlientInnen stelle ich kostenlos eine persönliche ACT-Mappe zusammen. Diese beinhaltet:

  • Ihre Stärken/Schwächen Analyse
  • Ihre Werte, nach denen Sie leben
  • Ihre inneren Antreiber
  • Ihre Erfolgsstrategien

Zusätzlich erhalten Sie ein ACT-Logbuch, das Sie bitte zu jeder Beratungseinheit mitbringen und in welches Sie Ihre persönlichen Anmerkungen, Erkenntnisse und Erfahrungen eintragen können. Dieses ACT-Logbuch dient Ihnen zur Reflexion, zur Erinnerung an Ihre bereits erbrachten Erfolge, Ihre Ziele und persönlichen Highlights.

Ich freue mich auf Sie – act now!

 Ihre Regina Gotsmich

 


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Zitat des Tages

  • Was immer du tun kannst oder träumst, es zu können, fang damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich. Johann Wolfgang Goethe, 1749 - 1832

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