Resilienztraining für Lehrerinnen und Lehrer

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teacher tired of stupid student

Resilienztraining für Lehrerinnen und Lehrer

Mehr Kraft für die Schule und für mich – Resilienztraining (2 Tage)

In diesem Seminar lernen Sie Methoden und Wege kennen, um Ihre inneren Widerstandskräfte (Resilienz) zu aktivieren, auszubauen und zu stärken.

Gerade im pädagogischem Sektor ist der Umgang mit den persönlichen Ressourcen besonders wichtig. Denn täglich fordern Schüler und Schülerinnen die volle und uneingeschränkte Aufmerksamkeit.

Schule, ist der Spiegel der Gesellschaft. Wie in dieser, werden Widersprüchlichkeiten und Veränderungen massiver und rasanter.

Wenn Lehrende sich unter Druck sehen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihnen zuviel aufgebürdet wird, wenn sie keine oder nur wenig positive Rückmeldung von außen erhalten, dann brauchen sie innere Widerstandskraft. Dann reichen die herkömmlichen Mitteln und Lösungen nicht mehr aus. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen.

Innere Widerstandskraft ist laut Neuropsychologie eine erlernbare und trainierbare Fähigkeit. Wer nach den 7 Säulen der Resilienz lebt und handelt, beugt nicht nur Burnout vor, sondern erlebt wieder neue Lebenskraft und weiß, wie man mit Stress und Energieräubern umgehen kann. Sie finden den Zugang zu Ihren ungenutzten Ressourcen und entwickeln neue Kompetenzen, um herausfordernde Situationen und Krisen souverän zu meistern.

Ziele des Seminars:

  • wieder mehr Freude in Ihrem Beruf
  • Lebenskräfte stärken, Ressourcen aktivieren
  • sich selbst bewusster werden
  • eigene Werte erkennen und leben
  • neue Bewältigungsmethoden
  • das Machbare vom Nicht-Machbaren unterscheiden
  • realistischer Optimismus (positives Weltbild, positives Selbstbild)

Eingesetzte Methoden:

  • Trainer-Input
  • Einzel- und Gruppenarbeiten
  • psychologisches Hintergrundwissen
  • Rollenspiele
  • Checklisten und Fragebögen (nur zu Ihrer pers. Verwendung)
  • Bewegungsübungen/Aktivierungsübungen

Sie haben Fragen zum 2-tätigen Seminar oder möchten sich gleich anmelden?

Nehmen Sie Kontakt mit mir auf – ich freue mich Sie kennenzulernen!

Gerne stelle ich Schulen, auf Anfrage, individuelle Termine zur Verfügung.


 

Ermäßigungen:

10 % (auf den Gesamtbetrag) bei Buchung ab 10 Teilnehmer einer Schule


 

Preise verstehen sich inkl. 20% Umsatzsteuer, exkl. Speisen und Getränke!


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Concept of work and life balance / dividing of human energy between important life spheres / Vector illustration.

Coaching für Frauen immer am Dienstag

Coaching für Frauen – meine Lebensrollen und ich

Sie möchten Ihre berufliche Situation durchleuchten und mehr Klarheit in Ihren Berufsalltag bringen? Fragen Sie sich öfter, warum Sie auf manche Menschen/KollegInnen speziell reagieren? Fühlen Sie sich ständig unter Druck, um den Anforderungen Ihres Berufes und denen Ihrer Familie gerecht zu werden? Ihre Beziehungen zu Freunden und Partner war schon mal besser?

Sie brauchen eine schnelle und praktikable Lösung für Ihre Themen bzw. möchten wissen, wo Sie in Ihrem Leben gerade stehen?

Wir bearbeiten Ihre Fragen/Themen wie z.B.:

  • „War das alles in meinem Leben?“
  • „Was treibt mich an?“
  • „Wo stehe ich eigentlich und wo gehe ich hin?“
  • „Wer bin ich, und wenn ja wie viele?“
  • „Beziehungsprobleme – nein Danke!“
  • „Themen rund um die Arbeit“
  • „Wann hab ich endlich Zeit für mich?“
  • „Habe ich eine Biografie?“

 

Geben Sie Ihrem Leben den richtigen Mix – ein Patentrezept gibt es nicht!

Jeden Dienstag von 9:00 bis 19:00 Uhr haben Sie die Möglichkeit ein persönliches Coaching in Form eines einstündigen Einzelsettings zu buchen. Die ersten 30 min des Erstgespräches sind für Sie kostenlos.

Termine nach Vereinbarung!

Lassen Sie uns drüber reden 🙂

Ihre Regina Gotsmich


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mehr Kraft im Leben

Online Selbstlernkurs mit Begleitung – Power mehr Kraft im Leben!

Power, das ist die Kraft, die uns am Leben hält!

Sich selbst motivieren können. Die eigene Power leben und mutig sein. Niemals aufgeben und erfolgreich sein. Entscheidungen mit gutem Gewissen treffen können und mal wieder Dinge machen, die man schon ewig nicht mehr gemacht hat. Sich frei fühlen und neue Perspektiven finden. Aus der eigenen Kraft schöpfen und auftanken.

Das und noch einiges mehr erfahren Sie in diesem Selbstlernkurs mit Begleitung. Als Ihr persönlicher Coach bin ich für Sie da, während Sie die Lektionen dieses Kurses durcharbeiten.

Ihr Nutzen:

  • orts- und zeitunabhängige Kurse
  • Kosten sparen und Zeit gewinnen
  • Ihr Coach unterstützt Sie persönliche während der Dauer Ihres Kurses
  • Ihre Themen in Ruhe angehen, wo Sie wollen, wann Sie wollen und wie Sie wollen
  • anonyme und individuelle Begleitung
  • Feedback erhalten und Perspektiven wechseln
  • kurze Lektionen nachhaltig dranbleiben
  • Gelerntes sofort in der Praxis anwenden mit Ihrem Coach an Ihrer Seite

Power – mehr Kraft im Leben – durch Motivation, Sinnfindung und einer positiven Lebenseinstellung!

Erfahren Sie hier mehr!


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Lebe Deine Potenziale jetzt!

Coaching nach der ACT Methode – oder die Geschichte vom kleinen ICH-BIN-ICH!

Sie sind der Mittelpunkt Ihres Lebens!

Tun Sie, was immer schon in Ihnen schlummert. Das ist die Lebensaufgabe eines jedes Menschen. Nur Sie alleine wissen was das ist. Gemäß Ihren persönlichen Fähigkeiten und Potenzialen können Sie ressourcenschonend Ihre Wünsche und Ziele erreichen. Bleiben Sie in Balance und verschieben Sie Ihr Leben nicht auf morgen!

Wer weiß, was er kann und wer er ist, der ist so glücklich, wie das kleine Ich bin Ich! Lesen diese wunderschöne Geschichte am Ende dieses Beitrages und lassen Sie sich erneut inspirieren!

Anhand folgender Prezi erkläre ich Ihnen, was die ACT Methode ist, und welche Beratungsansätze sie vereint.

Das kleine ICH BIN ICH
von Mira Lobe

Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren, wandert zwischen grünen Halmen, wandert unter Schierlingspalmen, freut sich, daß die Vögel singen, freut sich an den Schmetterlingen, freut sich, daß sich`s freuen kann. Aber dann… Aber dann stört ein Laubfrosch seine Ruh und fragt das Tier: „We bist denn du?“ Da steht es und stutzt und guckt ganz verdutzt dem Frosch ins Gesicht: „Das weiß ich nicht.“ Der Laubfrosch quackt und fragt: „Nanu? Ein namenloses Tier bist du? Wer nicht weiß, wie er heißt, wer vergisst, wer er ist, der ist dumm!“ Bumm.

Auf der bunten Blumenwiese will das bunte Tier nicht bleiben. Irgendeinen will es fragen, irgendeiner soll ihm sagen, wer es ist.

„Guten Morgen Pferdemutter! Guten Morgen Pferdekind! Seid ihr nicht vielleicht zwei Tiere, die mir ähnlich sind? Denn ich bin, ich weiß nicht wer, dreh mich hin und dreh mich her, dreh mich her und dreh mich hin, möchte wissen, wer ich bin.“ „Kleiner“, sagt das Pferdekind, „deine Haare wehn im Wind, so wie meine. Aber deine kleinen Beine sind so kurz, und deine Ohren sind viel länger als bei mir – nein, du bist ein anderes Tier!“ Auch die Pferdemutter stupst es mit dem weichen Pferdemaul: „Niemals wird aus dir ein Gaul! Bist ein Hasen-Katzen-Hund oder sonst ein Kunterbunt, hast ein lustiges Gesicht, doch ein Pferd? Das bist du nicht!“ Auch die Kuh sagt: „Nanu! Was für einer bist denn du?“ Schaf und Ziege, jeder spricht: „Nein, ein Pferd, das bist du nicht!“
Auf dem Plitscher-Plätscher-Wasser fährt ein Ruderboot spazieren, und das bunte Tier darin schwimmt es zu den Fischen hin. „Guten Morgen, liebe Fische, schaut mich vorn und hinten an! Ob mir einer helfen kann? Denn ich bin, ich weiß nicht wer, schwimme hin und schwimme her, schwimme her und schwimme hin, möchte wissen wer ich bin.“ Alle Fische groß und klein, kommen blitzschnell angeschossen, fächeln freundlich mit den Flossen. Alle wundern sich: „Nanu!“ Alle blubbern sie ihm zu: „tut uns Leid, du buntes Tier, hast zwar Augen, so wie wir, bist auch gar kein schlechter Schwimmer, doch ein Fisch? Nein! Nie und nimmer!“
Auf dem Plitscher-Plätscher-Wasser fährt das flinke Boot dahin; und das bunte Tier darin lässt sich auf den schnellen Wellen weiter, immer weiter tragen. Sieht auf einmal viele Inseln ringsrum aus dem Wasser ragen. Weiße Vögel sitzen darauf, sperren ihre Schnäbel auf. „Diese Vögel“, denkt das Tier, „warten hier, damit sie mir sagen könen, wer ich bin.“ Und schon lenkt`s den Kahn dorthin, packt das Ruder fester an, rudfert, was es rudern kann. Aber dann… Aber dann macht das Tier mit seinem kahn beinah einen Purzelbaum. Stößt wo an, fährt wo drauf, und die Insel taucht auf. vor ihm steht ein großes Nilpferd, und das Nilpferd sagt: „Nanu! Was für einer, bunter Kleiner, bist denn du?“ „Ach, ich bin, ich weiß nicht, wer, fahre hin und fahre her, fahre her und fahre hin, möchte wissen wer ich bin.“ Darauf geht das Nilpferd stumm dreimal um das Tier herum, grunzt und schnauft und seufzt und spricht: „Wer du bist, das weiß ich nicht. Zwar sind deine Stampferbeine grad so wunderschön wie mein. Aber sonst, du buntes Tier, ist rein gar nichts wie bei mir. Pony-Fransen, Dackel-Ohr, so was kommt bei mir nicht vor.“ Als das Tier betrübt und still seiner Wege ziehen will, sagt das Nilpferdkind: „Kleiner Bunter, bist du blind? Schau doch, schau! Ganz genau so ein schöner Schwanz wie deiner, nur vielleicht noch etwas bunter, hängt da vom Baum herunter. Dieser Auf-dem-Baum-Sitzer, dieser schöne Schwanz-Besitzer soll dir sagen, wer du bist!“ Und das Tier bedankt sich sehr, fliegt dem schönen Schwanz-Besitzer, fliegt dem Durch-den-Urwald-Flitzer hinterher. „Lieber Papagei, hör zu! bin ich nicht vielleicht wie du? Denn ich bin, ich weiß nicht, wer, fliege hin und fliege her, fliege her und fliege hin, möchte wissen, wer ich bin.“ Verwundert macht der Papagei die Augen auf und zu, und scharrt und knarrt und kreischt: „Nanu! Du dummer, kleiner Bunter, du, wie lang dein Schwanz auch immer sei, du bist bestimmt kein Papagei. Laß mich in Ruh!“ An den dunklen Abendhimmel hängt der Halbmond seinen Bogen; eine kleine weiße Wolke kommt daran vorbeigezogen. Müde denkt das bunte Tier: „So ein Himmelbett wär fein…“ Und schon legt es sich hinein, reckt sich, streckt sich, und es deckt sich mit der weichen Wolke zu, macht auf angenehme Weise, schlafend eine Reise. Wo wird es morgen sein?
Durch die Stadt und durch die Straßen geht das bunte Tier spazieren und begegnet neuen Tieren. Trifft vor dem Bäckerladen eine ganze Schar von Hunden. Alle sind kurz angebunden, alle zerren an der Leine, dicke, dünne, große, kleine, ruppige und struppige, seidige, geschmeidige, gut dressierte, schön frisierte, schmale, breite, Seite an Seite, dumme Hunde und gescheite. „Guten Morgen, lliebe Hunde! Bin ich nicht vielleicht wie ihr, ähnlich diesem Dackel hier? Denn ich bin, ich weiß nicht, wer, suche hin und suche her, suche her und suche hin, möchte wissen, wer ich bin.“ Alle Hunde, groß und klein, bellen laut: „Was fällt dir ein? Hast zwar Ohren wie ein Dackel, auch sein freuden-Schwanz-Gewackel. Aber deine kleinen Beine sind nicht so schön krumm wie seine, hast auch keine Hundeleine- und bist überhaupt zu bunt und kein Hund!“
Durch die Straßen geht das bunte Tier spazieren; geht- und denkt so vor sich hin: „Stimmt es, das ich gar nichts bin? Alle sagen, ich bin keiner, nur ein kleiner Irgendeiner… Ob`s mich etwa gar nicht gibt? Bin kein Fisch, kein Pony und kein Nilpferd und kein Hund, nicht einmal ein Hundefloh – oooh!“ Und das kleine bunte Tier, daß sich nicht mehr helfen kann, fängt beinah zu weinen an. Aber dann…

Aber dann bleibt das Tier mit einem Ruck, mitten im Spazierengehen, mitten auf der Straße stehen, und es sagt ganz laut zu sich: „Sicherlich gibt es mich!“

Durch den Park, auf allen vieren, geht das ICH-BIN-ICH spazieren, freut sich an der schönen Welt, die ihm wieder gut gefällt. Plötzlich sieht es überm Rasen lauter runde Seifenblasen. Viele helle bunte Bälle, große, kleine, zarte, feine, wie aus Glas – schön ist das! Und das kleine ICH-BIN-ICH fliegt zur allergrößten hin, sieht sein eigenes Bild darin, sieht ein kleines ICH-BIN-ICH: Sich! Patsch, da fährt es mit der Nase mitten in die Seifenblase, und der schöne Spegelball, der zerplatzt mit leisem Knall. „Macht nichts!“, sagt das ICH-BIN-ICH. „War ja nur ein Spiegeltier! Es ist fort und ich bin hier. Ich bin hier – und diese Wiese, wo die bunten Blumen stehn, hab ich die nicht schon gesehen? So ein Glück, bin zurück auf der alten Wiese!“ Zwischen hohen grünen Halmen geht das ICH-BIN-ICH spazieren, dreht sich nicht mehr hin und her, denn es ist – ihr wisst schon wer. Läuft gleich zu den Tieren hin; „So, jetzt weiß ich, wer ich bin! Kennt ihr mich? ICH BIN ICH!“ Alle Tiere freuen sich, niemand sagt zu ihm: „Nanu?“ Schaf und Ziege, Pferd und Kuh, alle sagen: „Du bist du!“ Auch der Laubfrosch quakt ihm zu: „Du bist du! Und wer das nicht weiß, ist dumm!“ Bumm.

 Act now! 

Ich freue mich, Sie ein Stück des Weges begleiten zu dürfen 🙂

Ihre Regina Gotsmich


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Uhr

Die Zeit ist knapp

Die Zeit ist knapp – im Rückspiegel betrachtet!

Je älter wir werden, desto mehr haben wir das Gefühl, dass uns die Zeit davonläuft. Dieses Phänomen habe ich mir zum Anlass genommen, die Älteren, die praktisch keine Zeit mehr haben ;-), um ihre aufrichte Meinung zu diesem Thema zu befragen. Nicht, dass mich die Antworten überrascht hätten. Lesen Sie nur weiter, damit Sie wissen wie das dann so läuft mit der Zeit 😉

  • die vielen kleinen Zipperlein, die wir Mittdreißiger oder Mittvierziger oder auch die Mittfünfziger schon haben, seien gar nix im Vergleich was da noch kommt – und die Zeit kommt wie im Fluge – quasi über Nacht ist man plötzlich sechzig oder siebzig Jahre alt und keiner weiß wo die Zeit dazwischen geblieben ist
  • in der Pension hat man´s am eiligsten, weil einem ja schließlich die Zeit geradezu davonläuft
  • und schöner werden wir auf gar keinen Fall mehr – die Zeit hinterlässt ihre Spuren in Gesicht und am Körper – das müssten wir ja schon festgestellt haben
  • fies ist auch der Hinweis, dass in der zweiten Hälfte des Lebens, die Zeit ohnehin schneller verfliegt als in der ersten Hälfte
  • manche müssen die Zeit auch erst totschlagen, bevor wieder etwas Leben in ihren Alltag kommt
  • alles geht so schnell und keiner hat mehr Zeit
  • ach – hätten sie doch mehr Zeit würden sie…
  • kaum hat das neue Jahr begonnen, steht schon wieder Weihnachten vor der Tür
  • schlimm ist es, wenn die anderen davon sterben, weil die Zeit um ist und man selber Angst kriegt, weil einem ja keiner sagt, wann die eigene Zeit um ist
  • die Zeit ist wie ein Raubtier, sagte ein älterer Herr, es verfolgt uns tagein und tagaus
  • ach, und fast hätte ich es vergessen: für den Sex ist auch keine Zeit mehr – und es ist schon ewig her…
  • ja, und die guten alten Zeiten sind lange her – weil früher da war alles besser

Das ist hart. Ich weiß. Und die gute Nachricht ist, ich habe auch die junge Generation zu diesem Thema befragt. Als Trainerin und Coach bin ich u.a. auch in Schulen unterwegs und vermittle Soziale Kompetenz. Es ist mir gelungen, von den Schülern und Schülerinnen, einige für uns sehr wertvolle Aspekte zum Phänomen – die Zeit ist knapp – zu bekommen:

  • der Zahlenraum zum Thema Zeit der elf bis 15-jährigen endet bei ca. 24 Jahren. Ab dann sind wirklich alle alt. Ich habe das erst gar nicht bemerkt. Immer wieder fragten mich Schüler und Schülerinnen, wie alt ich denn sei. Sie meinten dreiundzwanzig, oder vierundzwanzig? Als ich dann geehrt und liebevoll und in der Auffassung, dass ich einfach extrem jung aussehe, antwortete: „Naja, du musst die Zahl 24 nur einmal umdrehen“, schauten sie mich nur mit großen Augen an. Da begriff ich…
  • bis ca. vierundzwanzig vergeht die Zeit einfach gar nicht. Kommt man ins Gymnasium oder in die NMS (Neue Mittelschule), sehnt man sich schon nach dem ersten eigenen, motorisierten Untersatz. Einfach weg – ist hierbei das Ziel
  • ist man erst mal fünfzehn Jahre alt, scheint die Zeit still zu stehen, bis man endlich mit dem Auto fahren darf – endlich erwachsen sein – ist hierbei das Ziel
  • die Zeit in der Schule ist reine Zeitverschwendung, was man da stellvertretend alles anstellen könnte?!
  • die Freizeit ist einfach zu kurz
  • und das genialste Zitat: die Zeit ist mir egal, ich mache was ich will

Mein Conclusio daraus – die Zeit ist:

  1. kein Rückspiegel und,
  2. sie ist reine Wahrnehmungssache.

Bestimmt kennen Sie das Beispiel, wenn Sie in Urlaub fahren. Die Fahrt, die Ankunft, das Einchecken, die Zimmer in Augenschein nehmen, das Meer erkunden usw.  – dieser Tag kommt Ihnen bestimmt sehr lange vor. Haben Sie sich erst einmal eingewöhnt und kennen den Bäcker um die Ecke, das beste Restaurant und den feinsten Platz am Meer, vergeht die restliche Urlaubswoche wie im Fluge.

Ich denke, dieses Beispiel lässt sich auf das Leben übertragen. Das erste Bier, die erste Freundin, das erste eigene Gehalt, die erste eigene Wohnung, der erste Urlaub. Diese ersten Male bleiben uns ewig in Erinnerung – sie sind etwas Besonderes. Sind wir erst mal 15 Jahre verheiratet, fahren immer den gleichen Urlaubsort an, erledigen immer den gleichen Arbeitsalltag, dann kommt es uns vor, als ob die Zeit wie im Nu verfliegt.

Daran sind wir wahrscheinlich selber schuld. Warum versuchen wir nicht trotz des Alltages etwas anders, etwas völlig Neues auszuprobieren? Warum wehren wir uns gegen das Neue, die Veränderung so sehr? Und sei es nur Klavierunterricht, ein Kurs in Schönschreiben (Kalligraphie), einen anderen Weg zur Arbeit fahren, eine neue Laufrunde, einen neuen Urlaubsort?

Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten – leben Sie Ihr Leben! Machen Sie etwas Neues oder machen Sie etwas anders – es ist Ihr Leben. Jeder Mensch kann seine „gefühlte“ Zeit abbremsen. Erleben Sie noch mal – erste Male. Blicken Sie nach vorne, anstatt nur in den Rückspiegel.

Lassen Sie uns darüber reden – ich freue mich auf Sie!


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Children hands and flying butterfly against green spring background. Ecology concept

Wenn wir tun, was wir tun müssen, handeln wir dann richtig?

ACT – ist Handeln im Leben wichtig?

 

Im Grunde bräuchten wir gar nicht darüber nachzudenken, ob Handeln im Leben wichtig ist oder nicht. Wir alle tun es tagein und tagaus. Und, wenn wir etwas so regelmäßig tun, dann muss es doch wohl wichtig sein, oder etwa nicht?

Wir stehen morgens auf, gutgelaunt oder nicht, alles ist möglich. Wir nehmen unser Frühstück ein – vielleicht nur für uns alleine oder vielleicht auch mit anderen. Wir begeben uns zur Morgentoilette und verrichten Dinge, die wir tun wollen und/oder müssen. Das macht keinen Unterschied. Es ist gut, so wie es kommt. Und spätestens seit der Veröffentlichung von Giulia Enders Darm mit Charme, wissen wir, dass der Verdauungsvorgang unzählige Handlungen vollbringt – wir handeln also, selbst wenn es uns gar nicht bewusst ist, dass „wir“ etwas tun.

Dann setzen wir unseren Alltag fort, mit allem was wir so tun. Vielleicht oder, hoffentlich, haben wir eine Arbeit, die wir erledigen dürfen. Ja – das ist ein schönes Beispiel für ACT – Handeln im Leben. Die Arbeit kann eine Erwerbstätigkeit sein oder aber auch, jemand schreibt eine Wissenschaftliche Arbeit. Eine Klassenarbeit wird in der Schule geschrieben und ein Kunstwerk ist die Arbeit eines Künstlers. Die Hausarbeit der Hausfrau und die Erziehungsarbeit von Kindern und Haustieren sind Arbeit. Die Gartenarbeit ist Arbeit und eine sportliche Betätigung grenzt für viele auch an Arbeit.

In der Philosophie meint Arbeit, das bewusste schöpferische Handeln eines Menschen – also der Darm mit Charme ist hier nicht gemeint, weil dieser sein Handeln für uns ja unbewusst erledigt.

Was ist also gemeint mit diesem bewussten, schöpferischen Handeln von Menschen?

Ich sag´s mal so: wir alle haben Fähigkeiten, Talente und Potenziale. Manche sind uns in die Wiege gelegt, andere haben wir uns im Laufe des Lebens angeeignet. Und einige entwickeln sich erst während wir unser Leben bestreiten. Ohne diese, unsere Fähigkeiten, Potenziale und Talente sind wir nur sehr schwer in der Lage überhaupt schöpferisch tätig zu werden.

Ein Talent, das einem in die Wiege gelegt wird, wie z.B. ein kleiner Junge, der schon in seiner frühesten Kindheit auf allem was ihm unter die Finger gekommen ist herumgetrommelt hat – dieses Talent wird bewusst wahrgenommen und höchstwahrscheinlich auch dementsprechend gefördert.

Also, ganz offensichtliche Talente werden wahrgenommen, wertgeschätzt und gefördert. Aber wie sieht es mit allen anderen Fähigkeiten, Potenzialen und Talenten aus, die wir nicht so offensichtlich wahrnehmen können?

Sie werden in der Regel verdrängt, vergessen, vernachlässigt – nicht wertgeschätzt und nicht gehoben, geschweige denn gelebt.

Ist es in einer Zeit wie unserer, womöglich gar nicht gewünscht, seine eigenen Fähigkeiten und Potenziale bewusst zu leben? Ich frage mich, für welche Handlungen in unserem Leben entscheiden wir uns noch bewusst und frei?

Und, dann frage ich mich, was ist gemeint, mit schöpferischem Handeln? Vielen von uns ist die uralte Schöpfungsgeschichte aus der Bibel bekannt. Und, in der Bibel steht auch, der Mensch ist nach dem Abbild Gottes erschaffen. Kann der Mensch also auch eine Schöpfungsgeschichte schreiben? Nun mögen Sie argumentieren, dass alles Unfug ist, was in der Bibel steht und dass Sie ohne Bekenntnis sind, und vielleicht überlegen Sie jetzt den Blog zu schließen, weil Sie diese, meine Sichtweise, nicht teilen?

Dann möchte ich Ihnen nur eine Frage stellen: Was haben Sie in Ihrem Leben schon alles geschaffen?

Vielleicht haben Sie ein Haus gebaut? Ein Buch geschrieben? Eine Familie gegründet? Einen Garten bestellt? Karriere gemacht? Führen Sie Mitarbeiter? Haben Sie immer wieder neue Ideen, die Sie in die Realität umsetzen? Haben Sie vielleicht eine Firma gegründet? Mit Ihren Kindern am Strand eine Sandburg gebaut? Haben Sie Ihre Wohnung neu eingerichtet? Haben Sie eine Ausbildung gemacht und sich dann beruflich verändert? Haben Sie sich schon einmal einen Ort zur Entspannung für sich geschaffen? Bestimmt haben Sie noch viel mehr geschaffen, als ich hier aufgezählt habe.

Dann sind vielleicht auch Sie ein Mensch, der bewusst schöpferisch handelt?

Kann es sein, dass genau das gemeint ist in der Bibel? Schreiben wir nicht unsere eigene Schöpfungsgeschichte seit dem ersten Tag unseres Lebens?

Um also schöpferisch Handeln zu können, brauchen wir unsere Fähigkeiten, Potenziale und Talente und den Wunsch etwas zu schaffen.

Ja, und mit dem Wünschen ist das auch wieder so eine Sache…

Schon wieder müssen wir uns in Zeiten wie diesen in den Kosmos begeben.

Ich kenne da vier Ansatzmöglichkeiten:

 

  1. Alles was Sie sich wünschen, schicken Sie bitte ganz konkret ausformuliert, am besten mit Datum und Uhrzeit ohne Möglichkeit der Fehlinterpretation (ist besonders wichtig) in den Kosmos. Prompt, oder zur gegebenen Zeit werden dann alle ihre Wünsche, die für sie bestimmt sind 😉 erfüllt werden.

 

  1. Beten Sie. Beten Sie um Erfüllung Ihrer Wünsche. Schicken Sie alle Sorgen in den Himmel oder Kosmos. Ihr Herr wird es für Sie zum Guten richten.

 

  1. Bitte schauen Sie, BEVOR Sie sich etwas wünschen, in Ihr Tageshoroskop. Dort stehen all Ihre Wünsche bestens ausformuliert mit Zeitangabe bereits schon für Sie bereit. Es wäre sinnlos, sich etwas anderes, als das Ihnen von den Sternen vorbestimmte, zu wünschen.

 

  1. Und zu guter letzt, wird´s noch a bissal kopflastig 🙂

Nehmen Sie einen Stift und Papier und konkretisieren Sie Ihren Wunsch folgendermaßen (schreiben Sie auf):

 

Ich nehme mir vor………………………………..bis zum……………………………….folgendes Ziel (=Wunsch)………………………….………………., konkreter gesagt 😉 ………………………………..

zu erreichen……………………………………….. .

Dazu brauche ich…………………………………………. . Ich setzte Meilensteine indem ich………………….. und überprüfe jeden ……………………………….ob ich mein Teilziel (=Teilwunsch) erreicht habe.

Habe ich mein Ziel (=Wunsch) am ……………………………………erreicht, feiere ich mit allen, die mich dabei unterstützt haben und genieße meinen Erfolg/meine Zielerreichung.

 

Weil jeder Mensch unterschiedliche Zugänge zur Umsetzung seiner Wünsche und Ziele verfügt, sind alle vier Ansatzmöglichkeiten völlig legitim.

Ich kenne Menschen, die starten bei Punkt 1 und arbeiten alle Punkte hierarchisch bis Punkt 3 ab. Das dauert aber und ist ein langer Prozess. Manchmal weiß man dann gar nicht mehr wie viele oder welche Wünsche man in den Kosmos losgeschickt hat.

Ich kenne Menschen, die starten bei Punkt 4 und bleiben dabei und ich kenne Menschen, die kombinieren einzelne Punkte.

Das erscheint mir ein guter Weg zu sein – man kann ja nie wissen 😉

Bitte vergessen Sie nie den Punkt 4 bei Ihrer Wunsch/Zielliste. Dieser Punkt hilft Ihnen klar, konkret, terminiert und schriftlich Ihre Wünsche und Ziele festzuhalten. So  haben Sie auch nach Jahren noch einen guten Überblick über die Erfolgsquote Ihrer Wünsche und Ziele.

Handeln spielt also auch beim Wünschen eine wesentliche Rolle.

Was hat das alles also mit diesem ACT zu tun?

ACT heißt ins Deutsche übersetzt „handeln“.  Ich habe daraus eine Methode entwickelt, die auf drei Ebenen ansetzt und richtiges Handeln möglich macht:

 

Grafik ACT

Grafik ACT

  • Menschen, die ihre Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen bewusst wahrnehmen, sind in der Lage zu reflektieren.

 

  • Menschen, die reflektieren können, erkennen ihre Haltung sich selbst und anderen gegenüber leichter.

 

  • Menschen, die sich selbst, die anderen, die Aufgabenstellung (=Wunsch/Ziel) erkennen und dabei auch ihr Umfeld achtsam und wertschätzend beachten können, leben ganzheitlich und leben die Philosophie von ACT – Nutze dein Leben, lebe deine Fähigkeiten.

 


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Zitat des Tages

  • Die Zeit ist ein guter Arzt, aber ein schlechter Kosmetiker. William Sumerset Maugham

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