Author Archives: Regina Gotsmich

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Aufbruch in ein neues Leben

… Aufbruch ins „Echte Leben“!

Manchmal haben wir das Gefühl, dass das Leben uns lebt anstatt umgekehrt. Vielen Menschen fällt es heute schwer dem eigenen Leben das richtige Tempo, den richtigen Rhythmus zu geben.

Abwechslungsreichtum, Konsum, Innovation, Aktion und immer am neuesten Stand sein, sind zum höchsten Gut der Menschen geworden. Ob im privaten Alltag oder im beruflichen, wir wissen oft nicht mehr, wie wir dem täglichen Hamsterrad entkommen können.

Dann, wenn es mal für kurze Momente ruhig und still wird, stellt sich eine innere Leere ein, die wir nicht begreifen können. Wir füllen sie mit noch mehr Events, neuesten Sporttrends – ganz getreu dem Motto: „Besser-Stärker-Schneller“

Irgendwann – früher oder später – kommt in jedem Menschen der eine Gedanke auf, der alles verändern kann! Meist wird dieser Gedanke durch unterschiedliche Krisen wie z.B.: Trennung, Mid-Life-Blues, Krankheit, Schicksalsschlag, Arbeitslosigkeit, Burnout, Verlust eines geliebten Menschen, ausgelöst.

„War´s das jetzt und wer bin ich eigentlich wirklich?“

Dieser Gedanke impliziert eine große Orientierungslosigkeit. Viele Menschen umgehen sie, indem sie sich von neuem ins Hamsterrad begeben um nicht „fühlen und spüren“ zu müssen.

Doch Menschen, die diesen Gedanken zulassen, sich mit ihm beschäftigen und auf die Suche nach sich selbst gehen, brechen auf ins „Echte Leben“!

In ein Leben, in dem sie selber die Segel setzen. In ein Leben, das sie nach ihren Vorstellungen und Werten ausrichten. In ein Leben, wo sie andere Prioritäten setzen als die gewohnten. In ein Leben, in dem sie selbst Gestalter und nicht Opfer sind. In ein Leben, das alles verändern kann!

Stellen Sie sich die alles entscheidenden Fragen und finden Sie Ihren Lebenssinn:

  • "Was ist mir wirklich wichtig?"
  • "Wofür bin ich auf der Welt?"
  • "Was habe ich bis jetzt erlebt - und was war das Positive im Negativen?"
  • "Wer hat einen Nutzen, dass es mich gibt?"
  • "Warum mache ich, was ich mache?"
  • "Für wen mache ich, was ich mache?"

Brechen Sie auf ins „Echte Leben“ und seien Sie der Steuermann, die Steuerfrau Ihres Lebens!

Nutzen Sie Ihre verborgenen Potenziale und starten Sie JETZT. JETZT ist die einzig richtige Zeit für Ihren Aufbruch ins „Echte Leben“.

Gemeinsam gehen wir auf die Suche nach Orientierung und Leitplanken für Ihr Leben, immer geleitet von der Frage:

„Was ist Ihnen wirklich wichtig?“

Beratungstermin anfordern

Coaching ist keine Beratschlagung und gibt keine vorgefertigten Lösungen. Coaching ist eine Begleitung auf Zeit, in der Sie gemeinsam mit Ihrem Coach, Ihre eigene Lösung nach Ihren Fähigkeiten und Stärken entwickeln und neue und kreative Handlungsalternativen schaffen können.

Coaching wird leider vielerorts falsch verstanden: als Beratung für Menschen mit Problemen oder Menschen, die es alleine nicht schaffen. Doch Spitzensportler und Führungskräfte im oberen Management wissen die positive Wirkung von Coaching richtig einzusetzen, und zwar:

als Werkzeug, mit dem Menschen Ihre Potenziale entwickeln und neue Fähigkeiten lernen können.


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Halt finden in Krisen

Halt finden in eisigen Zeiten

Was wir von eisigen Zuständen lernen können

Nachdem ich gestern beim Wander-Kurzurlaub mit Freundinnen eine eisige Schlucht bezwungen habe - ja gut, es war "nur" ein Stückchen des Weges in der hiesigen Wolfsschlucht, schlief ich abends mit dem Gedanken ein, was ich bzw. wir von gefährlichen und eisigen Wegen lernen könnten.

Wie es der Zufall will, heute steht Eisregen auf dem Wetterprogramm.

Glatteisgefahr - für alle!

Der Eisregen verwandelt Gehsteige und Straßen binnen kurzer Zeit zu Eisbahnen. Die alten Leute tun mir leid. Während ich im Auto vor dem Zebrastreifen halte, beobachte ich einen alten Mann, der sich langsam und ängstlich, Schritt für Schritt dem Zebrastreifen nähert. 

Der Eisregen überzieht meine Windschutzscheibe von einer auf die andere Sekunde mit einer dünnen Eisschicht. Die Lüftung, die Heizung, die Scheibenwischer, die Klimaanlage - sämtliche Technik meines Autos laufen auf Hochtouren, damit ich kein weiteres Verkehrschaos anrichte.

Die Zeit ist mir gleichgültig geworden. Bestimmt kommen heute sehr viele zu spät in die Arbeit. Vorsichtshalber habe ich schon die Telefonnummer meines nächsten Termines auf dem Display meines Handys um wenigstens zeitnah meine Verspätung anzukündigen. 

Es scheint, als ob auch dem alten Mann, der sich jetzt direkt vor mir auf dem Zebrastreifen befindet und seiner Welt links und rechts keines Blickes würdigt - die Zeit egal ist. Ob das am Eisregen liegt oder ob diesem Mann Zeit ohnehin egal geworden ist? Wie er wohl seine Lebenszeit verbracht hat? Wie viele Eiszeiten er wohl hinter sich hat?

Ich beschließe heute vom Eisregen und eisigen Zeiten zu lernen.

Buddha meint ja dazu folgendes:

Du kannst von allem und jedem lernen, wenn du nur die richtige Achtsamkeit dafür entwickelst. Du kannst selbst von der Kuh auf der Weide lernen, beim Schälen einer Orange, beim Entgräten eines Fisches, beim Gehen in der Natur uvm.

Letzeres bewegte mich.

Was lernt mich Eis? Was lernen mich eisige Zeiten? Wie gehe ich mit eisigen Zeiten um? Was sind meine Ängste? Meine Sorgen? Was gibt mir Halt in eisigen Zeiten?​ Was ist eigentlich Eis und hat es einen Nutzen? 

Wer sich schon einmal auf Glatteis befunden hat, der weiß wie anstrengend es ist, das Gleichgewicht halten zu können. Die Gefahr zu fallen ist groß. Die Angst sich zu verletzen nicht minder groß. 

​In solchen Situationen suchen wir nach Halt. Fuchteln mit den Armen, klammern uns an Gegenstände oder krallen uns an einem helfenden Arm fest.  

Kennen Sie auch diesen Spruch?

"Man hat mich aufs Glatteis geführt."​

Das Eis und schwierige (eisige) Zeiten im Leben haben sehr viele Gemeinsamkeiten, wie ich finde.

Bewusst oder unbewusst - wenn wir uns auf Glatteis befinden, handeln wir schnell, oft instinktiv. Begleitet von Angst und Sorge suchen wir nach einer Lösung - nach einer Befreiung aus der Misere. 

Manchmal schaffen wir es aus eigener Kraft. Danach können wir aufatmen und brauchen Entspannung und Erholung.

Manchmal schaffen wir es nicht und fallen. Was brauchen wir dann? Was ist mit denen, die es nicht aus eigener Kraft schaffen? 

Und dann ist da noch die Frage: Ist derjenige/diejenige verletzt? Wie schwer ist die Verletzung? Ist eine vollständige Genesung möglich?​

​Und ich frage mich: Wer oder was gibt mir Halt in eisigen Zeiten?

Ich reflektiere mein bisheriges Leben und erinnere mich an die Dinge, die mir immer wichtig waren. Erinnere mich an das, was mir damals geholfen hat. Erinnere mich daran, bei wem, wo und wie ich die Geborgenheit und Wärme spürte, die für mich so essenziell ist. 

​Und ich frage mich: Wer sind die Menschen auf die ich mich verlassen kann, denen ich vertrauen kann? Die hinter mir stehen, auch wenn ich mal Mist gebaut habe? Die hinter mir stehen, auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren? Wo sind die Menschen, die sofort an meiner Tür klopfen, wenn sie merken, dass es mir nicht gut geht? 

Wer sind die Menschen, die Wärme in mein Leben bringen?

Mit wie vielen Menschen umgebe ich mich, die Kälte ausstrahlen?

Ich rufe sie mir in Erinnerung und nehme mir vor diese Menschen, die Wärme im Herzen tragen bald wieder zu kontaktieren und unsere Freundschaft zu pflegen.

​Und ich frage mich weiter: Was lernt mich eigentlich Eis?

​Ich recherchiere und lerne über Eis folgendes:

  • Eis ist kalt ;-)
  • Eis ist tragfähig
  • Eis hat verschiedene Varietäten: Schneeflocke, Reif, Hagel, Rauhreif
  • Eis hat eine wichtige Bedeutung für das globale Klima u. spezielle für den globalen Wasserkreislauf
  • Eis hat Einfluss auf die Biosphäre
  • Eis schmilzt, wenn Energie zugeführt wird
  • Eis ist weniger dicht, also schwimmt es auf dem Wasser
  • Eis beeinträchtigt den Straßenverkehr
  • Eis hat einen Nutzen: Kühlung von Speisen und Getränken, Eislaufen, Skifahren, Schlittschuhlaufen, Eis wird als Frostschutz im Pflanzenbau verwendet indem man Wasser bei Frost auf Pflanzen sprüht

​Und ich frage mich weiter: Was lernen mich eisige Zeiten?

​Fazit:

  • Eisige Zeiten kommen und gehen - sie unterliegen einem Kreislauf, genau so wie das Leben und die Natur einem Kreislauf unterliegen
  • Ich kann mich auf eisige Zeiten vorbereiten um Halt in schwierigen Zeiten zu haben: Menschen die mir helfen, Erfolgsstrategien aus früheren Eiszeiten
  • Entschleunigen: auf dem Eis spielt die Zeit keine Rolle
  • Menschen die Kälte ausstrahlen brauchen Wärme
  • Vereiste Herzen sind schwer verletzt
  • Wenn Eis schmilzt tritt es wieder in  seine Urform ein - Wasser
  • Wasser ist eines der vier Elemente
  • Wasser und Eis löschen oder lindern Verletzungen
  • Wasser ist der Gegenpol zu Feuer - alles Leben, alle Natur, der Kosmos unterliegen dem Polaritätsgesetz: wie im Innen so im Außen, oben/unten, warm/kalt, Himmel/Erde, Yin & Yang ...
  • Bin ich im Innen kalt, brauche ich Wärme, Liebe und Geborgenheit
  • Bin ich im Außen hitzig, erfahre ich öfter mal eine "kalte Dusche"
  • Meine Angst annehmen: Angst ermöglicht mir zu korrigieren, neu Wege zu finden, ermutigt mich eine Veränderung anzugehen und Entscheidungen zu treffen - wenn ich diese Angst wahrnehme und sie nicht verdränge, gilt sie als Regulativ
  • Ich kann Eis auch positiv sehen - in einen anderen Rahmen setzen - und Spaß daran haben, das löst meine Angst vor Verletzungen (körperlichen und seelischen)

Nach großer Hitze kommt die Kühle - niemand werfe den Mantel weg.

aus England

Und die Moral von dieser Gschicht?

Der Winter ist eine gute Zeit sein eigenes Leben, sein Wirken, seine eigenen Handlungen, Muster und Überzeugungen zu hinterfragen und zu reflektieren.

Anlass dazu finden wir wann immer wir uns Zeit dafür nehmen und achtsam durch den Tag gehen. 

Der Winter oder hier in dieser Geschichte der Eisregen, steht für eine langsame Zeit in unserem Leben, in der wir wieder einmal innehalten und wenn es nur für einen kurzen Moment ist.

Wann leben wir noch unseren natürlichen Rhythmus? Der Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind die Jahreszeiten, die den Kreislauf eines Jahres bilden oder aber den eines ganzen Lebens - im übertragenem Sinne. ​

Entschleunigen ist der Gegenpol zur Beschleunigung. Um im Job und im Privatleben in Balance bleiben zu können brauchen Sie beides. Doch viel zu oft vergessen wir zu Entschleunigen und haben Angst, dass das Eis unter uns einbricht.

​Wenn auch Sie das Gefühl haben, dass Ihr Alltag zu schnell ist und Sie Gefahr laufen auf´s Glatteis geführt zu werden, kann Ihnen Entschleunigung und Achtsamkeit helfen. 

Ich lade Sie ein, mehr über Entschleunigung zu erfahren und wie Sie es schaffen können sich auf Ihre nächste Eiszeit vorzubereiten und Ihre Resilienz zu stärken:

Ihre Regina Gotsmich


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Young businessman hiding head in the sand

Worin sich Optimisten von Pessimisten unterscheiden

Von Optimisten und Pessimisten

Optimismus ist wie Pessimismus eine Geisteshaltung. Sie unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie sich, andere Menschen und die Welt sehen, fühlen und erleben.

Wenn Probleme auftauchen, aktivieren Optimisten sofort ihre Strategien für Krisenmanagement, während Pessimisten sich auf die traurige, trostlose, aussichtslose, schlechte oder miserable Situation und ihre kommenden Schwierigkeiten konzentrieren.

  • Pessimisten sehen beim Anblick eines Schweizer Käses die Löcher, während Optimisten sich auf den Geschmack freuen!
  • Für Pessimisten ist ein halbes Wasserglas halb leer, während für Optimisten das selbige noch halb voll ist.
  • Pessimisten denken bei Sonnenschein gleich an das schlechte Wetter, das folgen wird, während Optimisten die Badesachen suchen gehen.
  • Pessimisten achten bei einer Rose auf ihre Dornen, während Optimisten den atemberaubenden Duft einer Rose inhalieren.
  • Optimisten freuen sich an den Dingen die sie besitzen und sind dankbar, während Pessimisten über das was sie verloren haben oder noch nicht besitzen können, verärgert sind
  • Pessimisten vertrauen nicht, sie fühlen sich durch Schwierigkeiten, Krisen und negative Schlagzeilen bestätigt

Der Pessimist lenkt seine Aufmerksamkeit eher auf das was fehlt, was nicht gut läuft, wo Schwierigkeiten zu finden sein könnten – OHNE selber Lösungen dazu finden zu können.

Der Optimist lenkt seine Aufmerksamkeit eher auf das was schon da ist, was noch entstehen kann, was bisher gut gelaufen ist – UND versucht Lösungen zu finden.

Aber warum ist das so?

Beide, Optimist und Pessimist sehen ein und dasselbe und können es unterschiedlich wahrnehmen. Das liegt daran, dass sie in ihrem bisherigen Leben unterschiedliche Erfahrungen gesammelt haben.

Ein optimistisches Verhalten entsteht, so der Psychoanalytiker W. Schmidbauer in seinem Interview im „ZEITmagazin“ vom Feb. 2014, durch das Erleben von Geborgenheit in der Kindheit.

„Die optimistische Haltung entsteht durch das Erleben von Geborgenheit. Angst ist ein zentraler und lebenswichtiger Affekt, der uns vor Gefahren warnt, der aber nur dann wirklich gut in unser Leben integriert werden kann, wenn wir als Kinder einen Erwachsenen haben, der uns bei heftigen Angstgefühlen unterstützt und uns beibringt, zu differenzieren zwischen dem, was wirklich gefährlich ist, und dem, was nicht gefährlich ist. Gut und sicher gebundene Kinder haben später weniger Ängste und sind optimistischer.“

Angst, alte Verletzungen und Enttäuschungen spielen bei pessimistischen Menschen eine wesentliche Rolle.

Aber nicht nur die Erfahrungen aus dem Elternhaus lassen uns zu pessimistischen und/oder optimistischen Einstellungen tendieren. Das Leben ist ein ständiger Prozess.

Im Kindergarten, in der Schule, in der Berufswelt lernen und erfahren wir unterschiedliche Verhaltensweisen, an die wir uns entweder anpassen, oder polarisieren bzw. rebellieren. Wir werden geprägt.

Umgeben wir uns mit Menschen, die einen dominanten, einengenden, kontrollierenden und fordernden Weg gehen, wird es für uns schwieriger optimistisch zu sein.

Umgeben wir uns mit aufgeschlossenen, humorvollen, kreativen, toleranten und verständnisvollen Menschen, ist es nicht möglich pessimistische Züge an den Tag zu legen.

Haben Sie schon einmal versucht, mit einem traurigen Gemütszustand ein Liedchen vor sich hin zu pfeifen und dabei die vorbeiziehenden Wolken zu beobachten? Oder versuchen Sie mal, während Sie sich über etwas total freuen, auf den Boden zu starren? Gelingt es Ihnen? Sind Sie dabei authentisch?

>Die Summe unserer Erfahrungen zeigt sich in unserer entweder pessimistischen oder optimistischen Grundhaltung. Für unsere Erfahrungen sind wir selber verantwortlich 😉

Kann man eine optimistischere Grundhaltung lernen?

Es gibt Wege zu mehr Optimismus.

In Ihrem Buch „Resilienz – die Strategie der Stehaufmenschen“ schreibt Monika Gruhl, dass die Grundhaltung (optimistische oder pessimistische) mit der wir auf die Welt schauen und auf die Menschen in unserer Umgebung zugehen, sich wie ein Sieb für unsere Wahrnehmung auswirkt.

Aus ein und derselben Situation filtern wir unterschiedliche Aspekte heraus.

Wir sehen, hören und verarbeiten bevorzugt die Anteile, die wir erwarten und die unsere Vorannahmen bestätigen.

Resiliente Menschen (Resilienz = starke, innere Widerstandskraft) betrachten neue Situationen und Gegebenheiten vor allem als unerwartete Chance, Gedanken an zukünftige Möglichkeiten geben ihnen einen Energieschub. Rückschläge oder Enttäuschungen buchen sie zumindest im Nachhinein als Erfahrung ab, die sie weiterbringen. Wenn die Umstände nicht  sind, wie sie es sich vorstellen, suchen sie nach dem Guten im Schlechten.

 

7 Wege zu mehr Optimismus:

  1. Machen Sie sich Ihre Stärken und Talente bewusst – lernen Sie sich selber besser kennen
  2. Achten Sie auf eine positive Sprache – streichen Sie Wörter wie: müssen, aber, nicht, kann nicht, darf nicht
  3. Vermeiden Sie Verallgemeinerungen und Generalisierungen wie: alle, jeder, niemand, man sollte, die anderen,
  4. Nehmen Sie´s nicht persönlich – jede Frage, jede Antwort trägt eine Selbstoffenbarung des Gegenübers mit sich
  5. Humor – lachen Sie wieder mehr
  6. Umgeben Sie sich mit positiven, humorvollen Menschen
  7. Handeln Sie nach IHREN Wünschen, Zielen und Bedürfnisse – nicht nach den Vorgaben, Ratschlägen anderer

Hier habe ich für Sie einen kleinen Selbsttest eingebaut:

 

Wenn Sie ein persönliches Coaching oder ein Online Coaching zu den 7 Wegen zu mehr Optimismus möchten, dann nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf 0676/6674848.

In einem telefonischen Gespräch können wir Ihre Themen, Wünsche und Ziele besprechen und die für Sie geeignete Beratungsmöglichkeit festsetzen.

Reden wir drüber!

Ihre Regina Gotsmich

Coaching | Lebens- und Sozialberatung | Unternehmensberatung


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Dipl. Lebens- und Sozialberater (psychologische Berater) – eine Säule unseres Gesundheitsvorsorgesystems

Was wir machen…

PSYCHOLOGISCHE BERATUNG STRESS UND BURNOUT MOBBING SUPERVISION SEXUALBERATUNG

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HILFE BEI ENTSCHEIDUNGEN UND VERÄNDERUNGEN

Psychologische Beratung ist besonders dann sinnvoll, wenn Menschen in schwierigen Situationen stecken bzw. vor schweren Entscheidungen stehen. Psychologische Beratung für Einzelpersonen ist die verbreitetste Art der Beratung, aber auch Paare, Familien, Teams und ganze Gruppen werden von den psychologische Beraterinnen und -beratern beim Erarbeiten von Lösungen und Veränderungsmöglichkeiten unterstützt.

KONFLIKTBERATUNG

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BERATUNG IN ALLEN LEBENSLAGEN

Die Lebens- und Sozialberatung für Einzelne, Paare und Familien berührt sämtliche Beratungsfelder: Stress, Burnout, Identität, Persönlichkeitsbildung, Steigerung des Selbstwertes, Suchtprobleme, emotionalen Umgang mit Geld, Neuorganisation, Kommunikation, Mobbing, Partnerschaft, Familie, Erziehung, Scheidung, Trennung, Tod und Sterben, Verhaltensmodifikation, Validation, Sexualberatung … Als Beratungsformen werden Einzelberatung, Gruppenberatung, Supervision oder Mediation eingesetzt.

Wirtschaft und Gesundheit

Psychologische Beratung gehört zu den Säulen der Gesundheitsvorsorge in Österreich. Heute tragen psychologische Beraterinnen und -berater immer mehr zum Gelingen der Wirtschaft bei, etwa durch Teamcoaching.

GESPRÄCHSTHERAPIE KONFLIKTBERATUNG

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LEBENSBERATUNG ALS GESUNDHEITSVORSORGE

Im Sinne der WHO-Gesundheitsdefinition ist die psychologische Beratung eine präventive Tätigkeit, die mittels gezielter und strukturierter Gesprächsführung unter Nutzung unterstützender Methoden auf der Grundlage kommunikationswissenschaftlicher, kurztherapeutischer und psychologischer Erkenntnisse das geistige, seelische, körperliche und soziale Wohlbefinden der Klientinnen und Klienten fördert.

PAARBERATUNG SUPERVISION LEBENS UND SOZIALBERATUNG

Junges Paar hat Streit

FÜR EINE GESUNDE WIRTSCHAFT

Im wirtschaftlichen Bereich kann die psychologische Beratung vielfältige Hilfestellungen anbieten, die sich aus allen Teilbereichen der Lebensberatung zusammensetzen: Supervision,Stress und Burnout-Prävention, Persönlichkeitsberatung, Beziehungs-/Kommunikationsberatung, Erfassung des Umfeldes (systemische Ansätze sind besonders geeignet), des Arbeitsbereiches und der Gesundheit. Denn egal, ob es sich um einen Ein-Personen-Betrieb oder um einen Großkonzern handelt, eine gesunde Wirtschaft hängt nicht nur vom Produkt bzw. der Dienstleistung ab, sondern gleichermaßen von den Menschen, die Teil dieses Betriebs sind.

ARBEITSPLATZ BELASTUNG PSYCHO

chefin kritisiert die angestellte

KONFLIKTE AM ARBEITSPLATZ

Gerade am Arbeitsplatz sind wir heute einer großen Anzahl von Konflikten und Belastungen ausgesetzt. Bei Problemen mit Kolleginnen und Kollegen oder Vorgesetzten hilft die psychologische Beratung, schwierige Situationen zu bewältigen, zu erleichtern und langfristig einer Lösung zuzuführen. Wenn Konflikte wie etwa Mobbing oder Angst vor Arbeitslosigkeit die geistige und körperliche Gesundheit gefährden, ist man gut beraten, sich bei psychologische Beraterinnen oder -beratern professionelle Hilfe zu holen.

WIRTSCHAFT-TEAMCOACHING

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TEAMCOACHING

Gelegentlich schwelen Konflikte innerhalb eines Teams, die aufgedeckt und geklärt werden müssen, ehe eine optimale Zusammenarbeit funktionieren und wirkliche Teamarbeit geleistet werden kann. In diesem Fall empfiehlt sich ein Teamcoaching der psychologische Beraterinnen und -berater.
Auch bei beruflichen Veränderungen wie einem Jobwechsel oder Aufstieg begleiten, beraten und motivieren Sie die Lebens- und SozialberaterInnen gerne und bereiten Sie auf kommende Aufgaben optimal vor. Auch Führungskräfte profitieren von einem Persönlichkeitscoaching oder Coaching in Führungs- und Managementfragen.


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Wege zum glücklich(er) werden

7 Dinge, die glückliche Menschen NICHT tun

Das Wort „Glück“ bedeutet, die „Art wie etwas endet, gut ausgeht“. Glück war demnach der günstigste Ausgang eines Ereignisses. Die Fähigkeit zum Glücklichsein hängt außer von äußeren Umständen auch von individuellen Haltungen, Einstellungen und der Selbstbejahung einer gegebenen Situationen ab. (Quelle: wikipedia)

Das heißt, grundsätzlich glücklich ist, wer in der Folge äußerer Umstände einen günstigen Ausgang schaffen kann, seine innere Haltung und Einstellung kennt und günstig beeinflussen kann und, wer gegebene Situationen selbstbejahend annehmen kann.

Dass im Leben nicht immer alles rund läuft, ist jedem Menschen bekannt. Wenn das Schicksal (oder die äußeren Umstände) dann an die eigene Tür klopft, fragt man sich entsetzt: Warum ich?

Dann kommt es darauf an, wie Sie mit den veränderten Umständen umgehen. Warum kommen manche Menschen mit Jobverlust, Trennungen, Krisen und Schicksalsschlägen leichter zurecht als andere? Die Antwort: Sie haben bestimmte Fähigkeiten, durch die sie Lebenskrisen und schwierige Lebensphasen besser meistern und daran wachsen.

Jeder ist seines Glückes Schmied!

Die gute Nachricht: Jeder kann seine Fähigkeiten dahingehend ausbauen und trainieren!

1. Sie nehmen sich keine Zeit für Selbstmitleid

Schmerz, Angst, Hass, Enttäuschung und Trauer sind Gefühle, die jeder Mensch kennt und durchlebt hat. Glückliche Menschen lassen diese Gefühle zu und geben ihnen eine gewisse Zeit, sein zu dürfen. Spätestens nach ein paar Tagen, stehen sie auf, krempeln ihre Ärmel hoch und gehen die Dinge an bzw. nehmen ihren normalen Alltag – trotz schlimmer Erfahrungen und Gefühle auf. Dies ist wichtig, damit die Tagesstruktur erhalten bleibt, die Gefühle nicht überhand nehmen und sie nicht in eine Depression abrutschen. Würden sie sich mit den negativen Gefühlen häuslich einrichten, würden sie sich als Opfer selbst bemitleiden. Sie könnten keine Handlungen mehr ausführen. Sich selber „arm und hilflos“ fühlen, bringt weder ihnen, noch anderen etwas. Selbstmitleid zieht Sie wie eine Negativspirale nach unten und Ihre Freunde werden mit ihr runter gezogen. Oftmals distanzieren diese sich dann, weil das ständige Jammern nervt.

Glückliche Menschen haben ihre Gefühle im Griff!

2. Sie schrecken vor Veränderung nicht zurück

Es sind nicht die Umstände, die sie erfolgreich oder erfolglos machen, sondern die Art und Weise, wie Sie damit umgehen!

Veränderung bedeutet, dass da Umstände sind, die uns zu einer Entscheidung, zu einem Umdenken, zu einer Richtungsänderung anhalten. Veränderungen zu trotzen kostet Ihnen extrem viel Kraft und Energie. Das wäre, als würden Sie inmitten eines strömenden Flusses flussaufwärts waten. Spüren Sie, wie anstrengend das ist? Wie viel Kraft es Sie kostet, das Gleichgewicht nicht zu verlieren und festen Boden unter den Füßen zu behalten?

Glückliche Menschen wissen, dass das wenig Sinn macht. Sie überlegen sich Strategien, neue Möglichkeiten um mit der veränderten Situation umgehen zu können. Sie akzeptieren was ist und passen sich der Veränderung an.

Der bedeutende Naturwissenschaftler und Evolutionstheoretiker Charles Darwin erklärte, dass der Mensch von Beginn an mit Veränderungen (der Natur) klar kommen musste, wenn er überleben wollte. Er entwarf das Prinzip „Survival of the Fittest“, welches besagt, dass sich die am besten angepassten Individuen überleben werden.

Dafür ist es notwendig, dass Sie Entscheidungen, wesentliche Entscheidung, treffen können.

Glückliche Menschen, scheuen keine kalkulierbaren Risiken. Sie wissen, dass jede Entscheidung mit einem Für und Wider behaftet ist und schrecken vor kalkulierbaren Risiken nicht zurück um ihr Ziel, ihren Wunsch in die Tat umzusetzen. Sie wägen sorgfältig ab und hadern im Nachhinein nicht mit der getroffenen Entscheidung, weil sie wissen, dass diese Entscheidung zu diesem Zeitpunkt die richtige war.

Glückliche Menschen entdecken ihre „Trotzmacht“ (Begriff aus der Logotherapie nach V. Frankl):

Und jetzt erst recht!

3. Sie beharren nicht auf den Dingen

Selbstverständlich würden wir gerne immer und alles unter Kontrolle haben, aber mal ehrlich: Oft gehen uns Dinge einfach wirklich nichts an, oder oft beharren wir auf Dingen, die ohnehin nicht in unserer Macht stehen. Wie Sie erkennen können, welche das sind? Mit diesen zwei einfachen Fragen, können Sie checken, ob es für Sie Sinn macht auf den Dingen zu beharren:

  1. Kann ICH es verändern bzw. liegt es in MEINEM Verantwortungsbereich?
  2. Geht es wirklich um MICH oder schickt mich jemand vor und warum tut er das?

Auf Dingen zu beharren und alles unter Kontrolle haben zu wollen, täuscht uns nur Sicherheit vor. Es sind in Wahrheit unsere Ängste, Zweifel und Sorgen, die uns antreiben die Kontrolle nicht aus der Hand zu geben.

Hat man alles im Griff, braucht man sich keine Sorgen mehr zu machen.

Das bremst uns aus. Kostet viel Energie und Kraft und lähmt langfristig unseren Geist wie unseren Körper. Sich ständig die Verantwortung anzuheften, ständig alles selber machen müssen, ständig für andere den Kopf hinhalten und für andere Lösungen zu schaffen, macht krank und frustriert. Burnout, Depression und die Flucht in den Alkohol sind nicht selten die Folgen solcher Verhaltensweisen.

Stellen Sie sich diese, oben angeführten, zwei Fragen, wägen Sie gut ab, haben Sie keine Angst vor Veränderung – bleiben Sie gelassen und gesund im Fluss des Lebens!

4. Sie haben damit aufgehört es allen recht zu machen

Hinter, es allen recht machen wollen, steckt das tiefe Bedürfnis von Lob, Anerkennung und Bestätigung bzw. das Bedürfnis gebraucht zu werden.

Selber stellt man sich hintenan und kommt meist zu kurz. Wer viel Bestätigung, Lob und Anerkennung von außen benötigt um glücklich zu sein, dem fehlt die Selbstliebe. Selbstliebe und Selbstwert sind die Werte, die es uns ermöglichen in unserer eigenen Mitte zu ruhen – Gelassenheit zu verspüren. Mit sich selber und der Außenwelt im Reinen zu sein. Zu-frieden-sein.

Glückliche Menschen haben aufgehört es allen recht machen zu wollen. Sie können abwarten und beobachten. Sie wissen, wann es für sie Zeit ist einzugreifen und wann Zurückhaltung gefragt ist. Sie stehen in tiefer Beziehung zu sich selber und kennen ihre eigenen Werte und Bedürfnisse genau. Sie wissen, wo ihre Stärken liegen und wo sie auf ihre Schwächen treffen. Sie akzeptieren veränderte Umstände und leben oftmals nach folgendem Motto:

Leben und leben lassen!

5. Sie sind nicht neidisch auf den Erfolg anderer

Erfolg bedeutet, sich selbst gesetzte Ziele zu erreichen! Also, welche Ziele? SICH SELBST GESETZTE!

Glückliche Menschen wissen, dass erfolgreiche Menschen ihre Ziele erreicht haben oder erreichen werden und gönnen es ihnen! Jeder, der sich Ziele selber gesetzt hat, weiß was es heißt, diese in die Umsetzung zu bringen.

Das heißt, glückliche Menschen wissen, dass die Ziele erfolgreicher Menschen nicht die Ziele sein müssen, die selber auch gerne umgesetzt hätten. Und vor allem, der Aufwand, den diese zur Zielerreichung aufgebracht haben, ist nicht der Aufwand den Sie selber dafür aufwenden würden.

Im Gegenteil, glückliche Menschen modellieren erfolgreiche Menschen, lernen von ihnen und schätzen diese für das Erreichen ihrer Ziele.

6. Sie hadern nicht mir ihrem Schicksal

Warum gerade ich? Warum jetzt? Hätte es nicht…? Wenn das nicht passiert wäre…

Bestimmt haben Sie schon viele Menschen so reden hören. Vielleicht haben Sie selber diese Aussagen schon getroffen? Glückliche Menschen hadern nicht mit ihrem Schicksal, ihrer Vergangenheit. Sie akzeptieren was geschehen ist und schauen positiv in die Zukunft. Sie stellen sich Fragen wie:

  • Was kann ich jetzt tun?
  • Wie geht es jetzt weiter?
  • Wer kann mir dabei helfen?
  • Wie kann ich es trotzdem so einfach wie möglich schaffen?

Glückliche Menschen schauen nach vorne. Sie wissen wie sie sich wieder aufraffen und motivieren können, um weiter zu machen. Sie greifen auf bewährte, erlernte Strategien zurück. Sie erinnern sich, wie sie es aus einer prekären Situation geschafft haben und packen es erneut an.

7. Sie legen ihre Chance auf´s Glücklichsein nicht in die Hände anderer

Glückliche Menschen glauben fest daran, dass sie selber einen wesentlichen Beitrag für ihr Glück leisten können – ganz nach dem Motto:

Jeder ist seines Glückes Schmied.

  • Sie sehen schwierige Lebenslagen nicht als aussichtslos und fühlen sich nicht fremdgesteuert.
  • Sie wissen, es gibt immer mindestens drei Lösungen für jede Situation.
  • Sie haben ein gutes Netzwerk an Unterstützern aufgebaut und können Hilfe annehmen.
  • Sie haben ihre Gefühle im Griff.

Werden auch Sie glücklich(er)!

Gerne unterstütze ich Sie auf Ihrem persönlichen Weg glücklich(er) zu werden! Gemeinsam stärken wir Ihre Fähigkeiten, Ihr Potenzial und finden wir neue Lösungsmöglichkeiten.

Lassen Sie uns drüber reden!

Ich freue mich auf Sie!

Ihre Regina Gotsmich – Ihr (Glücks-)Coach 🙂

WICHTIG UND NEU! *** WICHTIG UND NEU!

Am 01.August 2016 startet unsere Online Akademie!

Tragen Sie sich noch heute in unseren Newsletter ein und erhalten Sie den ersten Online-Selbstlernkurs mit Begleitung (begleitendes Coaching) schon morgen – völlig kostenlos!

Power – Kraft im Leben!

„Power – Kraft im Leben!“ ist unser erster Online Selbstlernkurs mit begleitendem Coaching kostenlos für Sie! Nutzen Sie die Gelegenheit – der frühe Vogel fängt den Wurm 🙂 – und tragen Sie sich in unseren Newsletter ein, oder melden Sie sich gleich hier mit folgendem Link an:

https://www.zum-kurs.de?213&email=gotsmich@hls-institut.at

Inhalte des Gratis-Selbstlernkurses:

  • Einführung Online-Selbstlernkurse mit Begleitung
  • Mutig sein – raus aus der Komfortzone
  • Niemals aufgeben – Motivation finden
  • Wissen = Macht = Erfolg
  • Handeln und nicht handeln – Entscheidungen treffen

Vielen Dank und viel Power – Kraft in Ihrem Leben!

Ihre Regina Gotsmich

 


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Bremer Stadtmusikanten

Die Bremer Stadtmusikanten 2.0 – oder was haben die Bremer Stadtmusikanten mit DIR zu tun?

Kennst Du das Volksmärchen von den Bremer Stadtmusikanten aus dem 18. Jahrhundert?

Die Akteure Esel, Hund, Katze und Hahn sind in die Jahre gekommen und für ihre Besitzer nutzlos geworden. Sie sollen umgebracht werden. Der Esel ergreift die Initiative und macht sich auf den Weg nach dem reichen Bremen, um dort zu musizieren. Unterwegs trifft er die anderen totgeweihten Tiere, die sich ihm anschließen. Gemeinsam sind sie stark und verjagen mit einer List – der bekannten Tierpyramide – Räuber aus einem Haus. Selbst als die Räuber wiederkommen, sorgen sie für ihre Flucht, indem jeder das tut, was ihm in die Wiege gelegt wurde. Das tierische Quartett lebt fortan gemeinsam zufrieden im Haus der Räuber.

Die Moral des Märchens? Sie ist im 21. Jahrhundert so aktuell wie nie zuvor!

Aber bevor wir mit den Stadtmusikanten 2.0 beginnen, lade ich Dich zu einer Zeitreise in die Vergangenheit, einem Ausflug in die Märchenwelt und in einige Gedankenspiele ein:

Schon damals kämpften die Menschen um Freiheit und Selbstbestimmung, um Glück. Frei denkende und handelnde Menschen gab es immer und überall, aber das war in der damaligen Zeit oft gefährlich. In Märchen wurden die Tiere mit menschlichen Gefühlen, Denkmustern und Verhaltensweisen ausgestattet, um die Identifikationen mit den Helden des Märchens zu erleichtern und sich noch immer auf „neutralem“ Boden zu befinden.

Märchen haben eine Botschaft für uns und die handelnden „Helden“ sind Vorbilder. In vielen Märchen gibt es eine scharfe Trennung zwischen „gut“ und „böse“, wie sie in uns Menschen zwischen den dunklen und hellen Seiten in uns und in unserem Unterbewusstsein nicht so klar definiert ist.

Märchen haben ein Happy End – und umso schwerwiegend der Kampf der hellen gegen die dunklen Mächte ist, desto versöhnlicher und belebender ist oft das Ende.

Erkennst Du die Helden des Märchens in Menschengestalt wieder? Schau Dich um!

Der Esel ist störrisch und weigert sich zuweilen ohne nachvollziehbaren Grund. Der Esel ist ein Herdentier, er frisst Gras, ist genügsam. Er ist wachsam, aufmerksam, einfühlsam. Er merkt, dass der Bauer plant, ihn aus dem „Futterkreislauf“ zu nehmen.

In der Antike steht der Esel symbolisch für Lüsternheit, Sinnlichkeit und Triebhaftigkeit. Jesus, der Träger des Heils und des Lichts, reitet auf einem Esel. Ein Symbol dafür, dass die instinktive Grundhaltung gezügelt wird. Eine Liebe zum Lautenspiel wird dem Esel zugeordnet. Tief drinnen in sich sucht er nach mehr Ausdruck seiner Gefühle. Mit der Laute will er diesen Gehör verschaffen, andere Seiten zum Klingen bringen, Harmonie erzeugen.

Der Hund ist ein Rudeltier. Er wird dazu dressiert und erzogen, den Menschen zu gehorchen und ist die Angepasstheit einfach gewohnt. Er ist ein treuer – oft selbstloser –  Kamerad, Begleiter, Warner und Beschützer. Er sorgt vorbehaltlos für die Sicherheit seines „Ersatzrudels“ und erweist dem Menschen damit große Dienste. Im Märchen beweist er den „richtigen Riecher“, das richtige Gespür.

Die Katze ist ein eigenständiges und unabhängiges Wesen, trotzdem sehnt sie sich nach Zärtlichkeit, sie kann andere umgarnen, ist sehr reinlich und eine gute Jägerin. Katzen sind gute Mütter, Zweisamkeit brauchen sie aber nur kurzzeitig als Mittel zum Zweck, sie strahlt Erotik aus. Kater stecken viel Energie in häufige Rivalitätsstreitigkeiten. Mit unfehlbarem Gespür nehmen Katzen kleinste Veränderungen wahr und beobachten ihre Umgebung, selbst wenn sie entspannt wirken. Die Katze ist in der ägyptischen Mythologie ein heiliges Tier. Im Mittelalter hingegen begegnete man ihr oft mit Misstrauen, vermutete in ihr eine verwandelte Hexe.

Der Hahn ist stolz, elegant und streitsüchtig, er sorgt am Hof für hierarchische Strukturen und deren Einhaltung. Er ist der Verkünder des Lichts am Morgen. Der Hahn krähte drei Mal bei Petrus – als Appell  an das Gewissen. Der rote Hahn auf dem Hausdach bedeutete im Mittelalter Schutz vor dem gefürchteten Feuer. Der Hahn sorgt für Fernsicht und die Vertreibung von Dämonen.

Esel, Hund, Katze und Hahn symbolisieren die vier Archetypen der Menschen. Erkennst Du Dich oder andere wieder? Die Tiere sind im Märchen vermenschlicht – umgekehrt darf der Mensch seine tierische Natur zeigen, das sichert sogar das Überleben!

Die Räuber sind ein abgespaltener Teil der Gesellschaft. Sie sind losgelöst und vogelfrei, leben nach ihren eigenen Gesetzen. Sie sind gefährlich. Sie symbolisieren die Schattenseiten in der Gesellschaft und in jedem einzelnen Teil der Gesellschaft: in uns! Die Auseinandersetzung mit den Räubern bedeutet die Auseinandersetzung mit Schattenseiten. Wenn wir unser Wesen als Gesamtheit sehen und erkennen und akzeptieren, dass jeder von uns positive und negative Wesenszüge und Kräfte hat, dann wird unser innerer Kampf leichter.

Ein kurzer Abstecher in die Philosophie gefällig?

Die Zahl 4 – bzw. die Zahlenreihe 1 bis 4 – wurde in der Antike als für die Weltordnung grundlegende Zahl angesehen, der griechische Philosoph und Mathematiker Pythagoras hat diese Weltanschauung vertreten. Es gibt 4 Elemente, 4 Himmelsrichtungen, 4 Jahreszeiten und 4 Bewusstseinsebenen: Denken, Fühlen, Handeln und Intuition. Alles ist verbunden, alles ist im Fluss des Lebenskreislaufs.

Was ist die Moral der Geschichte?

Die Helden im Märchen sind alt und für ihre Besitzer nutzlos – und damit ohne Wert. Ein genauer Blick zeigt, dass sie im bisherigen Leben fremdbestimmt waren und die Erwartungshaltung anderer jetzt nicht mehr erfüllen können. Gleichzeitig ist es ihnen verwehrt, nach den eigenen Bedürfnissen zu leben. Ihre kleine Welt bricht zusammen. Die Tiere ergreifen Eigeninitiative, entkommen ihrem tödlichen Schicksal. Sie fassen Mut, schließen sich zusammen, haben ein gemeinsames Ziel, nämlich ins reiche Bremen zu kommen, um dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie kooperieren und ergänzen sich. Unterwegs treffen sie auf Räuber – und nur gemeinsam als Team gelingt es den Tieren, die Räuber nachhaltig zu vertreiben. Jeder trägt seinen Teil dazu bei, die Bösewichter in die Flucht zu schlagen, indem jedes Tier seine ureigenen Stärken ans Tageslicht holt und sich damit instinktiv einbringt. Das gleiche Schicksal lässt zusammenrücken, aber nicht nur das: Als die Tiere ihre Angepasstheit überwinden, ihr Dasein als „Marionette“ aufgeben, da beginnt neue Energie zu fließen. Die totgeweihten Tiere nehmen kraftvoll ihr Schicksal in die Hand und haben plötzlich wieder eine Zukunft. Sie haben auf der ganzen Linie gewonnen.

Was hat dieses Volksmärchen mit der heutigen Zeit zu tun?

Ganz viel! Die heutige Welt befindet sich in Aufruhr. Nur wenige reiche und mächtige Menschen bestimmen die Weltherrschaft. Angst um Frieden, Freiheit, Sicherheit, Gesundheit und Wohlstand dominieren die Medien, wir werden mit Informationen geradezu zugeschüttet. Die Menschen fühlen sich unterdrückt, ausgebeutet, überlastet, fremdgesteuert, verunsichert, gestresst und ausgebrannt. Fremdbestimmtheit, Krisen und Konflikte sind wie zerstörerische Parasiten, die sich durch Körper, Geist und Seele fressen. Depressionen entstehen, sie fühlen sich an wie der Tod, denn es gibt nur noch eine handlungsunfähige Hülle. Wenn Lebensfreude und Lebensfluss gestoppt sind, dann ist der Lebenskreislauf massiv gestört. Das passiert heute täglich!

Und was hat das alles mit meiner Arbeit zu tun?

Menschen wollen sich verändern oder geraten in ausweglos scheinende Situationen, befinden sich in einer Krise, haben Depressionen oder fühlen sich wie „abgestorben“.  Und doch sind es genau die Krisensituationen, an denen wir wachsen und den vermeintlichen Tod überwinden können. Sie zu meistern, dafür braucht es Kraft, Mut, Kreativität und Ideen, aber auch einen gewissen Leidensdruck, der den Wunsch nach Veränderung auslöst.

Der Psychoanalytiker Erik H. Erikson vertritt die These: „Ohne Krisen ist eine gesunde Entwicklung gar nicht möglich. Jede Lebensphase, vom Kind bis ins hohe Alter, hat ihre Krisenaufgabe. Damit eine gesunde Persönlichkeit bestehen kann, ist es notwendig, Krisen erfolgreich zu meistern.“

Die von mir entwickelte ACT-Methode (Aktivierung – Coaching – Training) ist die gemeinsame Vorgehensweise, Fremdbestimmung und Angepasstheit zu überwinden, Verantwortung für sich aufzunehmen und damit verborgende Potenziale an die Oberfläche zu holen. Die Aktivierung auf der Ressourcenebene, das Coaching auf der Haltungsebene und das Training auf der Handlungsebene lässt neue Lebensenergie fließen, egal, wie jung oder reif man ist. Wandlung und Vertrauen in sich und andere entwickeln sich, im beruflichen oder privaten Umfeld.

Wo immer Du gerade stehst, ich hole Dich genau dort ab. Ich lade Dich zu Deiner persönlichen Reise  nach Bremen ein. Welches Instrument möchtest Du spielen, um neue Töne anzuschlagen?

Ich freue mich auf die Begegnung mit Dir, denn Begegnung ist Ergänzung!


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Lebe Deine Potenziale jetzt!

Coaching nach der ACT Methode – oder die Geschichte vom kleinen ICH-BIN-ICH!

Sie sind der Mittelpunkt Ihres Lebens!

Tun Sie, was immer schon in Ihnen schlummert. Das ist die Lebensaufgabe eines jedes Menschen. Nur Sie alleine wissen was das ist. Gemäß Ihren persönlichen Fähigkeiten und Potenzialen können Sie ressourcenschonend Ihre Wünsche und Ziele erreichen. Bleiben Sie in Balance und verschieben Sie Ihr Leben nicht auf morgen!

Wer weiß, was er kann und wer er ist, der ist so glücklich, wie das kleine Ich bin Ich! Lesen diese wunderschöne Geschichte am Ende dieses Beitrages und lassen Sie sich erneut inspirieren!

Anhand folgender Prezi erkläre ich Ihnen, was die ACT Methode ist, und welche Beratungsansätze sie vereint.

Das kleine ICH BIN ICH
von Mira Lobe

Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren, wandert zwischen grünen Halmen, wandert unter Schierlingspalmen, freut sich, daß die Vögel singen, freut sich an den Schmetterlingen, freut sich, daß sich`s freuen kann. Aber dann… Aber dann stört ein Laubfrosch seine Ruh und fragt das Tier: „We bist denn du?“ Da steht es und stutzt und guckt ganz verdutzt dem Frosch ins Gesicht: „Das weiß ich nicht.“ Der Laubfrosch quackt und fragt: „Nanu? Ein namenloses Tier bist du? Wer nicht weiß, wie er heißt, wer vergisst, wer er ist, der ist dumm!“ Bumm.

Auf der bunten Blumenwiese will das bunte Tier nicht bleiben. Irgendeinen will es fragen, irgendeiner soll ihm sagen, wer es ist.

„Guten Morgen Pferdemutter! Guten Morgen Pferdekind! Seid ihr nicht vielleicht zwei Tiere, die mir ähnlich sind? Denn ich bin, ich weiß nicht wer, dreh mich hin und dreh mich her, dreh mich her und dreh mich hin, möchte wissen, wer ich bin.“ „Kleiner“, sagt das Pferdekind, „deine Haare wehn im Wind, so wie meine. Aber deine kleinen Beine sind so kurz, und deine Ohren sind viel länger als bei mir – nein, du bist ein anderes Tier!“ Auch die Pferdemutter stupst es mit dem weichen Pferdemaul: „Niemals wird aus dir ein Gaul! Bist ein Hasen-Katzen-Hund oder sonst ein Kunterbunt, hast ein lustiges Gesicht, doch ein Pferd? Das bist du nicht!“ Auch die Kuh sagt: „Nanu! Was für einer bist denn du?“ Schaf und Ziege, jeder spricht: „Nein, ein Pferd, das bist du nicht!“
Auf dem Plitscher-Plätscher-Wasser fährt ein Ruderboot spazieren, und das bunte Tier darin schwimmt es zu den Fischen hin. „Guten Morgen, liebe Fische, schaut mich vorn und hinten an! Ob mir einer helfen kann? Denn ich bin, ich weiß nicht wer, schwimme hin und schwimme her, schwimme her und schwimme hin, möchte wissen wer ich bin.“ Alle Fische groß und klein, kommen blitzschnell angeschossen, fächeln freundlich mit den Flossen. Alle wundern sich: „Nanu!“ Alle blubbern sie ihm zu: „tut uns Leid, du buntes Tier, hast zwar Augen, so wie wir, bist auch gar kein schlechter Schwimmer, doch ein Fisch? Nein! Nie und nimmer!“
Auf dem Plitscher-Plätscher-Wasser fährt das flinke Boot dahin; und das bunte Tier darin lässt sich auf den schnellen Wellen weiter, immer weiter tragen. Sieht auf einmal viele Inseln ringsrum aus dem Wasser ragen. Weiße Vögel sitzen darauf, sperren ihre Schnäbel auf. „Diese Vögel“, denkt das Tier, „warten hier, damit sie mir sagen könen, wer ich bin.“ Und schon lenkt`s den Kahn dorthin, packt das Ruder fester an, rudfert, was es rudern kann. Aber dann… Aber dann macht das Tier mit seinem kahn beinah einen Purzelbaum. Stößt wo an, fährt wo drauf, und die Insel taucht auf. vor ihm steht ein großes Nilpferd, und das Nilpferd sagt: „Nanu! Was für einer, bunter Kleiner, bist denn du?“ „Ach, ich bin, ich weiß nicht, wer, fahre hin und fahre her, fahre her und fahre hin, möchte wissen wer ich bin.“ Darauf geht das Nilpferd stumm dreimal um das Tier herum, grunzt und schnauft und seufzt und spricht: „Wer du bist, das weiß ich nicht. Zwar sind deine Stampferbeine grad so wunderschön wie mein. Aber sonst, du buntes Tier, ist rein gar nichts wie bei mir. Pony-Fransen, Dackel-Ohr, so was kommt bei mir nicht vor.“ Als das Tier betrübt und still seiner Wege ziehen will, sagt das Nilpferdkind: „Kleiner Bunter, bist du blind? Schau doch, schau! Ganz genau so ein schöner Schwanz wie deiner, nur vielleicht noch etwas bunter, hängt da vom Baum herunter. Dieser Auf-dem-Baum-Sitzer, dieser schöne Schwanz-Besitzer soll dir sagen, wer du bist!“ Und das Tier bedankt sich sehr, fliegt dem schönen Schwanz-Besitzer, fliegt dem Durch-den-Urwald-Flitzer hinterher. „Lieber Papagei, hör zu! bin ich nicht vielleicht wie du? Denn ich bin, ich weiß nicht, wer, fliege hin und fliege her, fliege her und fliege hin, möchte wissen, wer ich bin.“ Verwundert macht der Papagei die Augen auf und zu, und scharrt und knarrt und kreischt: „Nanu! Du dummer, kleiner Bunter, du, wie lang dein Schwanz auch immer sei, du bist bestimmt kein Papagei. Laß mich in Ruh!“ An den dunklen Abendhimmel hängt der Halbmond seinen Bogen; eine kleine weiße Wolke kommt daran vorbeigezogen. Müde denkt das bunte Tier: „So ein Himmelbett wär fein…“ Und schon legt es sich hinein, reckt sich, streckt sich, und es deckt sich mit der weichen Wolke zu, macht auf angenehme Weise, schlafend eine Reise. Wo wird es morgen sein?
Durch die Stadt und durch die Straßen geht das bunte Tier spazieren und begegnet neuen Tieren. Trifft vor dem Bäckerladen eine ganze Schar von Hunden. Alle sind kurz angebunden, alle zerren an der Leine, dicke, dünne, große, kleine, ruppige und struppige, seidige, geschmeidige, gut dressierte, schön frisierte, schmale, breite, Seite an Seite, dumme Hunde und gescheite. „Guten Morgen, lliebe Hunde! Bin ich nicht vielleicht wie ihr, ähnlich diesem Dackel hier? Denn ich bin, ich weiß nicht, wer, suche hin und suche her, suche her und suche hin, möchte wissen, wer ich bin.“ Alle Hunde, groß und klein, bellen laut: „Was fällt dir ein? Hast zwar Ohren wie ein Dackel, auch sein freuden-Schwanz-Gewackel. Aber deine kleinen Beine sind nicht so schön krumm wie seine, hast auch keine Hundeleine- und bist überhaupt zu bunt und kein Hund!“
Durch die Straßen geht das bunte Tier spazieren; geht- und denkt so vor sich hin: „Stimmt es, das ich gar nichts bin? Alle sagen, ich bin keiner, nur ein kleiner Irgendeiner… Ob`s mich etwa gar nicht gibt? Bin kein Fisch, kein Pony und kein Nilpferd und kein Hund, nicht einmal ein Hundefloh – oooh!“ Und das kleine bunte Tier, daß sich nicht mehr helfen kann, fängt beinah zu weinen an. Aber dann…

Aber dann bleibt das Tier mit einem Ruck, mitten im Spazierengehen, mitten auf der Straße stehen, und es sagt ganz laut zu sich: „Sicherlich gibt es mich!“

Durch den Park, auf allen vieren, geht das ICH-BIN-ICH spazieren, freut sich an der schönen Welt, die ihm wieder gut gefällt. Plötzlich sieht es überm Rasen lauter runde Seifenblasen. Viele helle bunte Bälle, große, kleine, zarte, feine, wie aus Glas – schön ist das! Und das kleine ICH-BIN-ICH fliegt zur allergrößten hin, sieht sein eigenes Bild darin, sieht ein kleines ICH-BIN-ICH: Sich! Patsch, da fährt es mit der Nase mitten in die Seifenblase, und der schöne Spegelball, der zerplatzt mit leisem Knall. „Macht nichts!“, sagt das ICH-BIN-ICH. „War ja nur ein Spiegeltier! Es ist fort und ich bin hier. Ich bin hier – und diese Wiese, wo die bunten Blumen stehn, hab ich die nicht schon gesehen? So ein Glück, bin zurück auf der alten Wiese!“ Zwischen hohen grünen Halmen geht das ICH-BIN-ICH spazieren, dreht sich nicht mehr hin und her, denn es ist – ihr wisst schon wer. Läuft gleich zu den Tieren hin; „So, jetzt weiß ich, wer ich bin! Kennt ihr mich? ICH BIN ICH!“ Alle Tiere freuen sich, niemand sagt zu ihm: „Nanu?“ Schaf und Ziege, Pferd und Kuh, alle sagen: „Du bist du!“ Auch der Laubfrosch quakt ihm zu: „Du bist du! Und wer das nicht weiß, ist dumm!“ Bumm.

 Act now! 

Ich freue mich, Sie ein Stück des Weges begleiten zu dürfen 🙂

Ihre Regina Gotsmich


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Leben wertschätzen

Warum Wertschätzung lebensnotwendig ist

Eine Schulklasse erzählt…

Aufmerksamkeit – spüren was da ist

Letzte Woche hielt ich einen Workshop in einer besonderen Schulklasse. Ich war dort nicht zum ersten Mal. Ende 2015 wurde ich als Trainerin und Coach in diese Klasse gerufen, um den jugendlichen SchülerInnen zu vermitteln, wie wertschätzendes Zusammenleben und Zusammenarbeiten gelebt werden kann.

Ohne Erfolg. Die SchülerInnen und Schüler, blockten ab. Nahmen weder mich noch einen Erwachsenen bzw. Lehrkraft ernst. Sie konnten keine Gruppenarbeit durchführen – beschimpften sich gegenseitig aufs Schlimmste, und fast alle SchülerInnen hatten Einzelplätze in der Klasse. Sich eine Schulbank zu teilen war nicht möglich. Für die Lehrkräfte war jeder Gang in diese Klasse zu einer Überwindung geworden.

Das mag für viele Eltern, Lehrer und Beobachter nichts Neues sein. Viele Jugendliche reagieren heutzutage mit Trotz, Wut, Aggression und nehmen nichts mehr ernst. Schimpfwörter werden zum Spaß gebraucht und Mobbing kennen alle. Der Respekt und die Wertschätzung Erwachsener gegenüber lassen zu wünschen übrig. Konsequenzen sind den jungen SchülerInnen egal.

Den Ärger, den Frust, den Rückzug und die Aggression ernst nehmen – fehlenden Selbstwert erkennen

Irgendetwas war anders in dieser Klasse. Das konnte ich deutlich spüren. Wenn ich mit dem einen oder anderen Schüler in der Pause einzeln sprach, waren diese höflich und herzlich. Sie wollten nicht die schlimmste Klasse aller Zeiten sein. Ein Schüler fragte mich:

„Was soll das bringen? Die anderen wollen einfach nicht. XY zum Beispiel, hat letztes Jahr seine Mutter an Krebs verloren. Deswegen ist er so aufgedreht und aggressiv. Schule ist unwichtig für ihn.“

Da wusste ich, dass diese Klasse kein Standard-Konzept für Soziale Kompetenz benötigt, sondern eine menschliche, wertschätzende und liebevolle Aufmerksamkeit. Ich musste mir Zugang zu ihren Herzen verschaffen um gehört zu werden.

Von der Klassenlehrerin erfuhr ich, dass es noch zwei weitere Schicksale in dieser Klasse gibt. U.a. ein junges Mädchen, das noch vor drei Monaten an einer schweren Depression (mit Suizidgedanken) erkrankte.

Ich war tief betroffen. Kein Wunder, dass diese SchülerInnen rebellieren. Es können zwei bis drei „unruhige Schüler“ in einer Gruppe/Team eine Zusammenarbeit und Zusammenleben unmöglich machen – in der Schule, so wie in jeder anderen Gemeinschaft auch.

Gemeinsam mit der Schulleitung vereinbarten wir weitere Workshops.

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen

Da besondere Situationen, besondere Maßnahmen erfordern, warf ich mein bestehendes Konzept für diese Klasse um und konzentrierte mich auf Spaß und Spiel und gab nur kurze Theorie-Inputs.

Im darauffolgenden Workshop legte ich den Fokus auf ein besonderes Teamspiel. Gemeinsam einen Turm bauen. Jede Schüler und jede Schülerin waren mittels Seile miteinander verbunden. Nur gemeinsam können sie diesen Turm bauen. Ich filmte diese Aktion. Frust, Wut, Ärger und Beschimpfungen wie: „Hey! Mach Suizid“ und „Du Behinderung“ waren für diese Kids in ihrem System (!) normal. Was mich wunderte, war, dass niemand das Spiel verließ. Niemand gab auf, was bei dieser niedrigen Frustrationsgrenze sehr üblich war.

Bei der anschließenden Reflexion meinten drei Schüler:

„Es war cool, wir haben zum ersten Mal was gemeinsam gemacht.“

„Schön, dass Sie wieder gekommen sind.“

„Das hat Spaß gemacht – und schön war, dass wir es gemeinsam geschafft haben.“

Ich war auf dem richtigen Weg, fühlte ich deutlich. Den Videomitschnitt wollten wir uns beim nächsten Mal ansehen.

Zum Kern durchdringen – mit Wertschätzung mehr Selbstwert erlangen

Der darauffolgende Workshop stellte alles in den Schatten, was ich bisher in meinen Beratungen und Workshops erlebt hatte. Wir saßen, wie jedes Mal in meinen Workshops, im Kreis. Eine besondere Energieform, die es allen ermöglicht sich in die Augen zu sehen. Keiner sitzt vorne oder hinten. Niemand ist erster oder letzter. „Die Augen sind das Fenster zur Seele“ – erzähle ich den SchülerInnen anfangs immer.

Ich benutze einen selbst gebastelten „Sprechstab“ um jeden Schüler, jeder Schülerin die Möglichkeit einzuräumen ungestört sprechen zu können, während die anderen „aktiv zuhören“ üben. Die SchülerInnen finden das nicht gerade prickelnd. Sie sind es nicht gewohnt und finden es peinlich zu erzählen, wie es ihnen gerade geht, was sie bewegt und was sie gerade Schönes oder weniger Schönes erlebt haben. Und obwohl drei Lehrkräfte mit im Kreis sind, sprechen sie dazwischen, flüstern und lachen über andere.

Da besondere Situationen besondere Maßnahmen erfordern, bat ich die SchülerInnen diesmal nicht darum zu erzählen wie es ihnen geht, sondern habe ihnen ein Thema mitgebracht. WERTSCHÄTZUNG.

Die SchülerInnen kannten den Begriff Wertschätzung. Sofort erzählten sie, dass das etwas ist, das einen Wert hat, wie ein neues Handy und ein tolles Auto, neue Markenschuhe oder teure Klamotten.

Auf meine Frage, ob auch der Mensch einen Wert besäße, wussten sie vorerst keine Antwort. Langsam und zögerlich kamen dann Antworten wie: „Ja, sicher“ und „Nicht alle“ und „vielleicht schon“. Die meisten SchülerInnen sagten nichts dazu.

Ich erklärte ihnen, dass wir in unserer heutigen Gesellschaft schnell und oft die materiellen Werte über die menschlichen Werte stellen. Und dass wir höher schätzen, was ein neues Handy gekostet hat, als die Gefühle eines Menschen.

Schüler erzählen…

Jedem Schüler, jeder Schülerin überließ ich den Sprechstab und sie sollten erzählen, ob ihnen Wertschätzung wichtig ist, und ob sie das Gefühl haben wertgeschätzt zu werden (Zuhause, Schule, Freunde…). Die SchülerInnen waren verhalten und verunsichert. Niemand wollte sich der Klasse öffnen.

Ein Junge erzählte dann, dass er gerade eine Drei geschrieben hatte, sich darüber gefreut hat und seine Mutter ihn ausschimpfte, weil er ihr nicht erzählte, dass er in dieser Woche eine Arbeit schreiben musste. Die X-Box war dann weg – meinte er noch wütend. Aber es sei ihm jetzt egal, er hätte sich ein dickes Fell zugelegt, ärgert seine Mutter mit Scherzen deswegen und lässt nichts mehr an sich rankommen. Man muss sich ein dickes Fell zulegen, dann wird alles egal, meinte er.

Die anderen Schüler stimmten dem einstimmig zu. Es wurde immer ruhiger und die Aufmerksamkeit in der Runde stieg.

Ich erzählte den SchülerInnen, dass sich ein dickes Fell zuzulegen viel Kraft und Energie kostet und dass man dann wenig Vertrauen und ehrliche Gefühle erleben kann. Ich erzählte auch, dass es Menschen gibt, die im Kindergarten den Gruppen- bzw. später den Klassenclown spielen und diese Rolle auch im Erwachsenenalter nicht ablegen können. Sie sind immer lustig und machen viele Scherze über die alle lachen müssen und tief hinter ihren Masken sind sie sehr traurig und einsam, weil sie das Gefühl haben nicht wahrgenommen zu werden und nicht wertgeschätzt zu werden.

Die Klassenlehrerin erzählte, dass zwei ihrer Freunde solche Clown-Masken trugen und sich später das Leben genommen hatten. Das macht sie heute noch sehr traurig.

Eine besondere Energie füllte den Raum, alle wurden still. Dann meinte ein Junge: „Es kann ja wohl nicht sein, dass man sich einfach das Leben nimmt. Man muss doch auch auf die anderen denken. Die leiden doch. Die Eltern, die Geschwister, die Freunde… – man kann doch nicht einfach an sich denken…“

Ich nahm das Thema auf, es schien den jungen SchülerInnen besonders wichtig zu sein. Alle hörten aufmerksam zu. Plötzlich ging die erste Hand nach oben – lautlos.

„Ja, mein Opa hat sich erhängt – wir haben ihn am Dachboden gefunden. Er wollte nicht mehr leben.“

Ich fragte die SchülerInnen, ob ich ihnen meine persönliche Geschichte erzählen darf und ob sie Interesse daran haben. Ich hätte die Geschichte noch niemals jemanden erzählt, außer meinen engsten Freunden. Die SchülerInnen waren ganz Ohr und unglaublich wertschätzend.

Das Leben wertschätzen – gestärkt aus Krisen

Als es passierte, begann ich zu erzählen, waren unsere Zwillinge gerade eineinhalb Jahre alt. Wir waren mit dem anstrengenden Umbau unserer Wohnung erst fertig geworden und freuten uns auf eine Erholungsphase und unser junges Familienleben nun endlich genießen zu können. Mein Mann war leidenschaftlicher Paraglider. An diesem besagten Tag nahm er sich Urlaub und gemeinsam mit seinem Freund unternahm er einen Flugtag in Salzburg.

Ich war mit den Zwillingen abends noch spazieren, als mich der Anruf erreichte. Mein Mann sei abgestürzt und liegt auf der Intensivstation. Er überlebte nur knapp. Und die Ärzte meinten er würde für immer an den Rollstuhl gefesselt bleiben. Mein Mann verweigerte sämtlichen Besuch und akzeptierte nur mich an seiner Seite – er schämte sich, weil ihm dieser Unfall passiert ist. Er erzählte mir fortlaufend, dass er nicht mehr leben möchte. Wenn er nur könnte, würde er sich mit dem Rollstuhl vom Dach stürzen und ich solle ihm doch eine Waffe mitnehmen, damit er dem ein Ende machen kann. Ich war fix und fertig und wusste nicht mehr was ich tun sollte. Mein Mann verspürte keinen Lebenssinn mehr.

Da kam mir eine Idee. Ich bat meine Nachbarin mit mir und den Zwillingen ins Krankenhaus zu fahren, um meinen Mann zu besuchen. Er hatte die Kinder seit dem Unfall nicht mehr gesehen. Er sollte wieder einen Sinn im Leben bekommen – durch seine Kinder. Als wir die Tür zum Krankenzimmer öffneten und die Zwillinge gleich ans Bett liefen und „Papa, Papa!“ riefen, brach mein Mann in Tränen aus. Meine Nachbarin übernahm, wie vereinbart, die Zwillinge und ging mit ihnen in das Spielzimmer.

Mein Mann und ich redeten anschießend lange darüber wie unsere Zukunft denn nur aussehen würde. Und gemeinsam beschlossen wir an diesem Krankenbett, dass er alle Kraft und Energie aufwenden wird um wieder auf die Beine zu kommen und ich arbeiten gehen würde um unsere kleine Familie zu erhalten. Ein Rollentausch nahm seine Anfänge in diesem Krankenzimmer.

Als ich mit meiner Erzählung fertig war, kam die Klassenlehrerin auf mich zu und umarmte mich mit Tränen in den Augen. Ich versicherte allen in der Runde, dass es uns jetzt wieder sehr gut geht und dieses Schicksal jetzt siebzehn Jahre her ist. Mein Mann wieder gehen lernte und wir aus dieser schlimmen Krise gestärkt hervorgingen.

Wertschätzung betrifft den Menschen als Ganzes, sein innerstes Wesen

Die Schüler und Schülerinnen hoben einer nach dem anderen ihre Hand um sprechen zu dürfen. Zwei Drittel der SchülerInnen erzählten reihum, dass sie Todesfälle und schwere Unfälle im engsten Familienkreis miterlebt hatten.

Ein Junge erzählte er habe drei Jahre nicht mehr geweint, als seine Oma, seine Tante und seine kleine Schwester innerhalb nur eines Jahres verstorben sind. Tränen sind geflossen. Plötzlich umarmten sich Schüler und Schülerinnen. Die Lehrkräfte hatten Tränen in den Augen und wurden ebenfalls von den SchülerInnen umarmt. Auch ich umarmte und wurde umarmt. Immer weiter wollten die SchülerInnen erzählen – eineinhalb Stunden lang flossen Tränen, wurde umarmt, verließen einzelne Schüler kurzzeitig die Klasse (unterstützt durch eine Lehrkraft), um dann wieder zurück zu kommen und Teil zu haben an den Schicksalen der anderen SchülerInnen.

Kurz vor Ende der Stunde, bat ich alle Schüler und Schülerinnen sowie die Lehrkräfte noch einmal in den Kreis zu kommen. Wir gaben uns die Hände – zum ersten Mal ließ die Klasse dies zu. Ich bedankte mich bei den SchülerInnen für ihre Aufrichtigkeit, ihre Wertschätzung füreinander und sprach ihnen größten Respekt aus, dass sie so tiefe Wertschätzung gegeben und bekommen haben. Ich erzählte ihnen, dass wir in diesem Kreis nicht ohne Grund zusammengekommen sind. Jeder ist gleich viel wert. Dass es wichtig ist, dass alles was gesagt worden ist in diesem Kreis bleiben muss – aus Wertschätzung für den anderen.

Die Schüler erzählten, dass sie nicht wussten, dass andere Schüler ähnliche Schicksale durchleben mussten. Und, dass sie sie jetzt besser verstehen können.

Anschließend begleitete ich gemeinsam mit den Lehrkräften die Jugendlichen noch auf einen Spaziergang zum Spielplatz, um das gerade erlebte verarbeiten zu können und wieder in einen positiven und zuversichtlichen Gefühlszustand zu gelangen.

Als wir vom Spielplatz retour gingen, bot sich mir ein wunderschönes Bild. Alle SchülerInnen schritten in Gruppen dahin. Niemand ging alleine. Ca. zwölf Jugendliche bildeten eine Kette der Umarmung.

Wertschätzung

Wertschätzung ist lebensnotwendig

Ich bin dankbar und demütig das erleben zu dürfen und wünsche den SchülerInnen von Herzen, dass sie sich dieses neu gewonnene Vertrauen und die tief empfundene Wertschätzung lange beibehalten.

Wertschätzung ist ein Thema, das uns alle betrifft. Es ist eine tiefe Sehnsucht von Menschen als das was er ist und das was er erlebt hat wertgeschätzt, anerkannt und geliebt zu werden. Diese Schüler haben mir gezeigt, was passieren kann, wenn Wertschätzung nicht gelebt wird.

Wut, Angst, Rückzug, Frust, Aggression, Ablehnung und Beschimpfungen dominieren den Alltag, wenn der Mensch sich nicht als Ganzes, auf sein Wesen besinnt und wertschätzend mit sich selbst und anderen umgeht.

Ein Sprichwort sagt:

Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe – dann brauche ich es am meisten.

 

Ihre Regina Gotsmich

Fotos: fotolia

 

 


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Personalentwicklung

Die ACT Methode® – neue Personalentwicklungsmethode

Die ACT Methode® in der Personalentwicklung nutzen

Personalentwickler haben´s nicht leicht. Heutzutage ist Personalbeschaffung viel mehr als nur Stellenanzeigen zu gestalten und zu schalten. Personalentwickler brauchen Geschick und einen guten Riecher für Potenziale und Fähigkeiten von Menschen. Unter anderem gehören auch die laufenden Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen von Führungskräften und MitarbeiterInnen zu ihren wiederkehrenden Aufgaben. Dabei soll selbstverständlich noch gewährleistet werden, dass die potenziellen MitarbeiterInnen mit den Unternehmensziele und der Unternehmenskultur im Einklang stehen.

Die ACT Methode® unterstützt Personalentwickler in ihren Agenden zur Weiterentwicklung von Personal. Während in herkömmlichen Workshops und Seminaren Standards vermittelt werden, wird mit Hilfe der ACT Methode® individuelle, situationsbedingte Weiterentwicklung möglich. Durch die Aktivierung der persönlichen Potenziale und Fähigkeiten werden Ressourcen frei gelegt, die MitarbeiterInnen und Führungskräfte zu neuen Kräften und Energien verhelfen. Nur wer seine Ressourcen aktivieren und zielgerichtet und schonend einsetzen kann, ist leistungsfähig und aufnahmefähig.

Eine wertschätzende, gerechte und soziale Zusammenarbeit ist möglich – mit der ACT Methode®

Mit der ACT Methode® haben wir einen neuen Beratungsansatz für Mitarbeiter und Unternehmen geschaffen, der großen Anklang findet und der auf drei Ebenen zur Umsetzung bringt:

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Während unserer langjährigen Erfahrung, haben wir immer wieder festgestellt, wie wichtig das positive Zusammenspiel von Strategie, Organisation und Leadership ist. Ebenso gut könnte man argumentieren, dass alles mit den richtigen Menschen beginnt und endet.

Mit Menschen, die ganzheitlich denken und leben, indem sie:

  • sich,
  • die anderen,
  • die Aufgabenstellung und
  • den jeweiligen Kontext (Gesellschaft, persönliches Umfeld, Unternehmen) beachten.

ACT – stärken Sie Ihr Personal, erhöhen Sie die Motivation Ihrer MitarbeiterInnen, stärken Sie Ihr Unternehmen

A – Aktivierung auf der Ressourcenebene meint, die richtige Richtung bewusst wählen. Ob es gilt, Unternehmenspotenziale zu heben oder die Ressourcen, Potenziale und Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter zu stärken und zu fördern  beide Themen stehen im Fokus dieser Ebene. Selbstorganisation, Selbsterkenntnis, Lebensfreude, Spaß am Tun, Verantwortung übernehmen und lernende Organisation in Unternehmen werden dadurch möglich.

C – Coaching auf der Haltungsebene meint, die innere Haltung einzelner Leader, ganzer Führungsteams und/oder Mitarbeiter durch Coaching bewusst machen. Denn, die innere Haltung ist ausschlaggebend dafür, ob Ziele erreicht werden oder nicht. Ebenso ist die innere Haltung verantwortlich für eine gute interne und externe Kommunikation. Eine positive innere Haltung der Führungskräfte und Mitarbeiter setzt auch einen richtigen Schritt in Richtung Betriebliche Gesundheitsförderung. Coaching auf der Haltungsebene entspricht dem Resilienzgedanken und stärkt Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen.

T – Training auf der Handlungsebene. Wer seine Fähigkeiten und Potenziale leben kann, und seine innere Haltung in Balance zu sich selber und zu anderen bewusst wählen kann, der hat etwas ganz Besonderes für sich persönlich und seinen beruflichen Erfolg geschaffen. Es wird dadurch leicht und einfach, diese neuen Fähigkeiten und Handlungsmuster aktiv zu trainieren um sie konkret und zielgerichtet in jeder gewünschten Situation einsetzen zu können. Training auf der Handlungsebene entspricht dem Nachhaltigkeitsgedanken bewusster Unternehmen und seiner Mitarbeiter.

Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler die rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allen; nur die Fähigkeit dazu wird uns angeboren, sie will gelernt und sorgfältig ausgeübt sein.

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832

Personalentwicklung

 gemeinsam.potenzial.nutzen

Wie Sie als UnternehmerIn oder PersonalentwicklerIn die ACT Methode® nutzen können?

Nehmen Sie Kontakt mit mir auf!

Mit der ACT Methode® unterstützen wir Ihre MitarbeiterInnen und Führungskräfte durch individuelles Setting. Keine Standards für Ihre MitarbeiterInnen und Führungskräfte, sondern situationsbezogenes und individuelles Beratungs-Setting.

Gemeinsam besprechen wir in einem kostenlosen Erstgespräch Ihre Wünsche, Anliegen und mögliche Arbeitsfelder. Sie entscheiden über Setting und Ausmaß. Möglich sind unter anderen:

  • Einzelcoaching (inkl. ACT-Mappe und ACT Logbuch)
  • Teamcoaching (ACT im Team)
  • Workshops (ACT in der Kommunikation, ACT im Zeitmanagement, ACT Persönlichkeitsentwicklung, ACT  your Work-Life-Balance)
  • Change it (ACT im Veränderungsmanagement)
  • ACT Coachingmodule für Führungskräfte (zielgerichtete und lösungsorientierte Coachinginstrumente für den täglichen Gebrauch)

Ich freue mich auf Sie – act now!

Ihre Regina Gotsmich


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Mit der ACT Methode – in 3 Schritten raus aus dem Hamsterrad!

Mit der ACT Methode raus aus dem Hamsterrad, Burnout vorbeugen und die 80:20 Regel (Paretoprinzip) leben – seien Sie kein Hamster!

Wie schön wäre es, wenn die Arbeit ganz einfach und schnell erledigt werden könnte?  Als würde man ein Bild mit Hammer und Nagel an die Wand schlagen? Der wohlverdiente Feierabend könnte dann anschließend gebührend eingeleitet werden. Seinen Hobbys frönen und mit der Familie und Freunden glückliche Stunden verbringen – auch von Montag bis Freitag 🙂 – ein Wunschdenken vieler MitarbeiterInnen, Führungskräfte und UnternehmerInnen.

Doch die Veränderungsprozesse in Unternehmen sind nicht so einfach umzusetzen. Die Aufgaben werden komplizierter und umfangreicher. Der Zeitdruck steigt. Überstunden stehen oftmals an der Tagesordnung. Hobbys und glückliche Stunden im Kreise der Familie und mit Freunden werden immer seltener und werden schließlich auf das Wochenende vertagt. Dafür ist das Wochenende dann vollgepackt mit allen mögliche Dingen, die wir uns so während der Woche vorgenommen haben.

Die Folge? FREIZEITSTRESS. Die Folge? DAUERSTRESS. Die Folge? BURNOUT. Die Folge? NEUSTART. Die Folge? RADIKALER WECHSEL DER EIGENEN RESSOURCEN UND POTENZIALE – Krise als Chance!

Erfolgreiche MitarbeiterInnen, Führungskräfte und UnternehmerInnen wissen ganz genau:

  • Achten Sie auf Ihre Ressourcen
  • Behalten Sie den Überblick
  • Delegieren und nehmen Sie Unterstützung an
  • Seien Sie empathisch und zeigen Sie Interesse am anderen
  • Kommunizieren und informieren Sie zur rechten Zeit, am rechten Ort
  • Lösen Sie Konflikte zeitnah
  • Erkennen Sie die Potenziale und Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter und fördern Sie sie
  • Achten Sie auf Ihre innere Haltung – immer
  • Tun – führt Sie zum Erfolg

Was also tun, wenn man bereits wie ein Hamster im Hamsterrad läuft?

Meine Antwort: Seien Sie KEIN HAMSTER! Das muss Ihre erste Erkenntnis aus Ihrer Situation sein. Ein Hamster wird immer wieder in sein Hamsterrad wollen. Sie nicht. Weil Sie kein Hamster sind. Sie sind ein Mensch, der Stärken und Schwächen hat. So wie jeder andere Mensch auf dieser Welt auch.

Die ACT Methode® in drei Schritten erklärt:

Schritt 1: Lernen Sie Ihre Stärken und Schwächen kennen. Entdecken Sie Ihre Ressourcen und Potenziale. Aktivieren Sie was in Ihnen schlummert. Wenn Sie diesen ersten Schritt getan haben, werden Sie ganz automatisch Ihren Alltag (Ihr Hamsterrad) entschleunigen.

Nun seien Sie doch einmal ein kraftvoller Vogel, welcher hoch in die Lüfte steigt und nehmen Sie die Vogelperspektive ein. Was sehen Sie, wenn Sie auf Ihre berufliche und private Situation hinunterblicken? Womit genau sind Sie zufrieden und womit nicht? Was ist Ihnen von dem, was Sie da unten sehen wichtig und was ist Ihnen weniger wichtig?

Schritt 2: Nehmen Sie sich Zeit, Ihre innere Haltung zu sich, zu anderen und zu der Aufgabenstellungen in Ihrem Leben zu überdenken. Wählen Sie Ihre innere Haltung nun bewusst. Das ist der zweite Schritt, der Sie Ihren beruflichen und privaten Zielen näher bringen wird. Sie werden neue Lösungen und Handlungsmöglichkeiten finden, die Sie dabei unterstützen mehr Leichtigkeit, Energie und Effizienz in Ihr Tun zu bringen. Kennen Sie das Paretoprinzip? Dieses Prinzip besagt, dass 80% der Ergebnisse mit 20% der Gesamtleistung erreicht werden kann und dass für die restlichen 20% der Ergebnisse 80% Leistung (die meiste) aufgewendet werden muss. Ihre innere Haltung kann 80% der Ergebnisse mit 20% Ihrer Gesamtleistung erreichen!

Doch das Bild des Hamsters im Hamsterrad hat noch eine Weisheit für uns. So wie ein Hamster in seinem Rad immer wieder läuft und läuft und läuft, um seinem Instinkt zu folgen, so sollten auch Sie Ihre neu gewonnenen Methoden, Ihre neue Energie, Ihre Erfolgsstrategien und neuen Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten trainieren, um Ihre innere Balance nachhaltig im Gleichgewicht zu halten.

Schritt 3: Erfolg hat drei Buchstaben TUN! Trainieren Sie ganzheitlich. Körper, Geist und Seele wollen zu gleichen Teilen Ihre Aufmerksamkeit. Trainieren Sie nicht nur Ihren Körper, sondern auch Ihren Geist (Ihre innere Haltung), als auch Ihre persönlichen Ressourcen und Fähigkeiten, die bereits von Geburt an in Ihnen angelegt sind (Seele). Leben Sie Ihre Work-Life-Balance nach der ACT Methode® und beugen Sie damit nicht nur Burnout vor, sondern machen Sie ACT (Aktivierung|Coaching|Training) nachhaltig zu Ihrer Lebensphilosophie!

Mit der ACT Methode® haben wir einen neuen Beratungsansatz für Mitarbeiter und Unternehmen geschaffen, der großen Anklang findet und der auf drei Ebenen zur Umsetzung bringt:

Grafik ACT

Grafik ACT

Wie Sie die ACT Methode® nun nutzen können?

Ganz einfach – hier ist Ihr persönliches ACT – Paket:

4 Beratungssettings á 95,00 inkl. ACT-Mappe und ACT-Logbuch

Jedem meiner KlientInnen stelle ich kostenlos eine persönliche ACT-Mappe zusammen. Diese beinhaltet:

  • Ihre Stärken/Schwächen Analyse
  • Ihre Werte, nach denen Sie leben
  • Ihre inneren Antreiber
  • Ihre Erfolgsstrategien

Zusätzlich erhalten Sie ein ACT-Logbuch, das Sie bitte zu jeder Beratungseinheit mitbringen und in welches Sie Ihre persönlichen Anmerkungen, Erkenntnisse und Erfahrungen eintragen können. Dieses ACT-Logbuch dient Ihnen zur Reflexion, zur Erinnerung an Ihre bereits erbrachten Erfolge, Ihre Ziele und persönlichen Highlights.

Ich freue mich auf Sie – act now!

 Ihre Regina Gotsmich

 


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Photo of a joyful senior woman with stethoscope

Frauen im Spannungsfeld zwischen Beruf(ung) und Familie – und wie Sie es in 7 Schritten schaffen, das Beste daraus zu machen

Die Rolle der Frau damals und heute

Eines ist klar. Die Frau unterscheidet sich vom Mann 😉

Frauen unterscheiden sich von Männern durch ihre Anatomie, ihre Psyche und ihr Sozialverhalten – so steht es geschrieben ;-). Ich möchte hier keine wissenschaftliche Abhandlung über die Rollenveränderungen von Frauen schreiben, noch zum Thema Gleichberechtigung Stellung beziehen.

Einzig die Fähigkeiten, Potenziale und heute gelebten, vielfältigen Rollen von Frauen in Beruf, Familie und Gesellschaft bewegen mich zu diesem Beitrag. Viele Frauen stehen heute immer noch „dazwischen“. Sie haben oft das Gefühl, dass sie nie wirklich gerecht werden können und genug sind für die Kinder, den Haushalt, den Partner, die Freunde, den Chef/die Chefin und die Kollegin, den Kollegen. Und wann ist dann noch Zeit für Pausen? Für´s Innehalten und Reflektieren? Oder einfach für das süße Nichtstun – entspannen und genießen? Oftmals hat der Tag bei berufstätigen Frauen und/oder Müttern mehr als vierzehn Stunden.

Dann steht man als Frau plötzlich da und merkt, dass die Kraft aufgebraucht ist, dass man jahrelang für andere gegeben hat und nicht mehr weiß, ob es das überhaupt wert ist oder war. Was ist passiert? Haben sich die Anderen so sehr verändert, dass einfach nichts mehr klappen mag? Plötzlich entstehen Konfliktherde – überall. Es kriselt mit dem Partner. Freunde melden sich seltener – sind zickig geworden. Ob man den Job an den Nagel hängen soll, damit die Anderen wieder zufriedener sind? Damit wieder alles ins Gleichgewicht kommt? Alle genug Zeit, Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommen? Frau könnte es sich einfacher machen und auf den Job verzichten, oder?

Lassen Sie uns ein Gedankenexperiment starten:

Stellen Sie sich bitte das Bild unserer Ahnen in der Steinzeit vor, wo die Männer auf die Jagd gehen und die Frauen vor dem Lagerfeuer sitzen, kochen, sich um den Nachwuchs kümmern und Kranke versorgen. Die Evolution hat grundsätzlich eine klare Rollenverteilung geschaffen um das Fortbestehen der Menschheit zu gewährleisten. Es gab wenig Besitz. Es kam auf das Wesentlich an – auf´s Überleben. Beide – Mann und Frau haben sich ergänzt, um das Bestmögliche für sich und ihren Nachwuchs zu schaffen. Und es funktionierte wie wir sehen können, sonst wären wir nicht da, wo wir heute sind – danke Familie „Feuerstein“ 😉

Cavemen family in stone cave

Und jetzt bitte ich Sie, stellen Sie sich das aktuelle Bild von Frau und Mann vor! Ist es da? Was macht wer? Wer ist wofür zuständig? Das aktuelle Bild ist nicht so einfach zu malen, wie das Bild aus der Steinzeit meinen Sie? Ist es etwas chaotischer? Sie meinen es kommt darauf an, wie und was…? Und jetzt möchten Sie Ihr Bild verteidigen, rechtfertigen? Weil heute ist ja alles anders und die Politik, Wirtschaft und die anderen seien dafür verantwortlich, dass…? Und überhaupt sind Frauen endlich in der glücklichen Lage, frei und unabhängig zu entscheiden und ihr Leben zu gestalten?

Ja, da haben Sie völlig recht.

Und ich frage Sie: Wie frei sind Sie eigentlich wirklich?

Im Laufe der Zeit hat sich alles verändert. Der Mensch – Frauen und Männer – haben sich viele Werkzeuge, Lebensmodelle und Methoden angeschafft, um sich das Leben einfacher, besser und freier zu gestalten. Und wir sind damit noch lange nicht fertig 🙂

Concept of work and life balance / dividing of human energy between important life spheres / Vector illustration.Concept of work and life balance / dividing of human energy between important life spheres / Vector illustration.

Individualität, Selbstverwirklichung, Freiheit und Unabhängigkeit sind die Schlagworte unserer Gesellschaft geworden. Moral und Werte treten in den Hintergrund, während uns Konsum und Macht reagieren.

Die Welt ist beliebig geworden. Während wir über Flüchtlinge debattieren, haben wir längst unsere eigene Kultur, unsere eigenen Werte, Normen, Moral, Religion und Tradition aufgegeben. Sehr schade eigentlich, finden Sie nicht auch? Dabei geben uns Normen, Werte, Tradition und Glaube Orientierung und Halt im Leben – vor allem, wenn es einmal heftiger wird.

Aber wie lösen wir jetzt unser Problem?

Das Spannungsfeld Beruf(ung) und Familie

In einem Spannungsfeld wirken Kräfte von außen auf uns ein. Ebenso wirkt unsere innere Kraft nach außen. D.h. es entstehen Wechselwirkungen. Sämtliche Rollen, die wir also leben, wirken aufeinander ein. Wenn der Sohn/die Tochter mit schlechten Noten nachhause kommt, hat dies Auswirkungen auf die Eltern und die Kinder, ev. auf die Freizeitgestaltung, die Hobbys, den Haushalt (weil Nachhilfe Zeit und Geld in Anspruch nimmt) und die Freunde. Spannungen sind entstanden, die es wieder aufzulösen gilt, um ein „durchbrennen“, eine Überforderung bzw. eine Überlastung zu vermeiden und die Balance wieder herzustellen.

Nehmen wir an, Sie als Frau (oder ich als Frau, oder WIR als FRAUEN) betrachten Ihr bzw. wir unser Spannungsfeld einmal ganz genau. Wie schaut es aus? Wer ist mit wem verbunden? Wo sind die größten Spannungen? Was baut die Spannung auf und was kann sie wieder entladen? Wo bauen sich Spannungen auf, weil Sie nicht genug Zeit für sich haben (=innere Spannungen)?

Ein Beispiel:

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In diesem Beispiel sind sage und schreibe ZEHN Rollen angeführt, die sehr, sehr viele Frauen täglich leben. Welche Rolle in Ihrem Spannungsfeld ist Ihnen nun am wichtigsten? Und, welche Ihrer Rollen benötigt am meisten Kraft und Energie? Welche Rolle hat die meisten Erwartungen an Sie? Welche Rolle gibt Ihnen Kraft? Welche Rolle möchten Sie mehr leben und welche weniger? Welche Rolle fehlt Ihnen?

Seien Sie sich bewusst, dass jede einzelne Rolle bestimmte und auch unterschiedliche Erwartungen an Sie hat. Ihr Partner erwartet anderes von Ihnen als Ihr Chef. Ihre Freunde erwarten anderes von Ihnen als Ihre Kinder usw.

Machen Sie sich bewusst, was Ihnen wichtig ist. Erstellen Sie Ihr eigenes Spannungsfeld und stellen Sie sich oben angeführte Fragen in Ruhe und in einer ehrlichen Innenschau.

Das ist Ihre persönliche Standortanalyse. Ihr Spannungsfeld.

Wie Sie in 7 Schritten das Beste aus Ihren Spannungsfeldern machen, das Ihnen je passiert ist.

Schritt 1: Vereinfachen Sie Ihr Leben

Schritt 2: Lösen Sie sich von den Erwartungen anderer

Schritt 3: Akzeptieren Sie was ist

Schritt 4: Seien Sie egoistisch

Schritt 5: Finden Sie Ihre Kraftquellen

Schritt 6: Geben und Nehmen – ein Naturgesetz

Schritt 7: Wählen Sie Ihr Umfeld sorgfältig

Ich helfe Ihnen gerne dabei!

Lassen Sie uns drüber reden.

Ihre Regina Gotsmich

 

 

 


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Uhr

Die Zeit ist knapp

Die Zeit ist knapp – im Rückspiegel betrachtet!

Je älter wir werden, desto mehr haben wir das Gefühl, dass uns die Zeit davonläuft. Dieses Phänomen habe ich mir zum Anlass genommen, die Älteren, die praktisch keine Zeit mehr haben ;-), um ihre aufrichte Meinung zu diesem Thema zu befragen. Nicht, dass mich die Antworten überrascht hätten. Lesen Sie nur weiter, damit Sie wissen wie das dann so läuft mit der Zeit 😉

  • die vielen kleinen Zipperlein, die wir Mittdreißiger oder Mittvierziger oder auch die Mittfünfziger schon haben, seien gar nix im Vergleich was da noch kommt – und die Zeit kommt wie im Fluge – quasi über Nacht ist man plötzlich sechzig oder siebzig Jahre alt und keiner weiß wo die Zeit dazwischen geblieben ist
  • in der Pension hat man´s am eiligsten, weil einem ja schließlich die Zeit geradezu davonläuft
  • und schöner werden wir auf gar keinen Fall mehr – die Zeit hinterlässt ihre Spuren in Gesicht und am Körper – das müssten wir ja schon festgestellt haben
  • fies ist auch der Hinweis, dass in der zweiten Hälfte des Lebens, die Zeit ohnehin schneller verfliegt als in der ersten Hälfte
  • manche müssen die Zeit auch erst totschlagen, bevor wieder etwas Leben in ihren Alltag kommt
  • alles geht so schnell und keiner hat mehr Zeit
  • ach – hätten sie doch mehr Zeit würden sie…
  • kaum hat das neue Jahr begonnen, steht schon wieder Weihnachten vor der Tür
  • schlimm ist es, wenn die anderen davon sterben, weil die Zeit um ist und man selber Angst kriegt, weil einem ja keiner sagt, wann die eigene Zeit um ist
  • die Zeit ist wie ein Raubtier, sagte ein älterer Herr, es verfolgt uns tagein und tagaus
  • ach, und fast hätte ich es vergessen: für den Sex ist auch keine Zeit mehr – und es ist schon ewig her…
  • ja, und die guten alten Zeiten sind lange her – weil früher da war alles besser

Das ist hart. Ich weiß. Und die gute Nachricht ist, ich habe auch die junge Generation zu diesem Thema befragt. Als Trainerin und Coach bin ich u.a. auch in Schulen unterwegs und vermittle Soziale Kompetenz. Es ist mir gelungen, von den Schülern und Schülerinnen, einige für uns sehr wertvolle Aspekte zum Phänomen – die Zeit ist knapp – zu bekommen:

  • der Zahlenraum zum Thema Zeit der elf bis 15-jährigen endet bei ca. 24 Jahren. Ab dann sind wirklich alle alt. Ich habe das erst gar nicht bemerkt. Immer wieder fragten mich Schüler und Schülerinnen, wie alt ich denn sei. Sie meinten dreiundzwanzig, oder vierundzwanzig? Als ich dann geehrt und liebevoll und in der Auffassung, dass ich einfach extrem jung aussehe, antwortete: „Naja, du musst die Zahl 24 nur einmal umdrehen“, schauten sie mich nur mit großen Augen an. Da begriff ich…
  • bis ca. vierundzwanzig vergeht die Zeit einfach gar nicht. Kommt man ins Gymnasium oder in die NMS (Neue Mittelschule), sehnt man sich schon nach dem ersten eigenen, motorisierten Untersatz. Einfach weg – ist hierbei das Ziel
  • ist man erst mal fünfzehn Jahre alt, scheint die Zeit still zu stehen, bis man endlich mit dem Auto fahren darf – endlich erwachsen sein – ist hierbei das Ziel
  • die Zeit in der Schule ist reine Zeitverschwendung, was man da stellvertretend alles anstellen könnte?!
  • die Freizeit ist einfach zu kurz
  • und das genialste Zitat: die Zeit ist mir egal, ich mache was ich will

Mein Conclusio daraus – die Zeit ist:

  1. kein Rückspiegel und,
  2. sie ist reine Wahrnehmungssache.

Bestimmt kennen Sie das Beispiel, wenn Sie in Urlaub fahren. Die Fahrt, die Ankunft, das Einchecken, die Zimmer in Augenschein nehmen, das Meer erkunden usw.  – dieser Tag kommt Ihnen bestimmt sehr lange vor. Haben Sie sich erst einmal eingewöhnt und kennen den Bäcker um die Ecke, das beste Restaurant und den feinsten Platz am Meer, vergeht die restliche Urlaubswoche wie im Fluge.

Ich denke, dieses Beispiel lässt sich auf das Leben übertragen. Das erste Bier, die erste Freundin, das erste eigene Gehalt, die erste eigene Wohnung, der erste Urlaub. Diese ersten Male bleiben uns ewig in Erinnerung – sie sind etwas Besonderes. Sind wir erst mal 15 Jahre verheiratet, fahren immer den gleichen Urlaubsort an, erledigen immer den gleichen Arbeitsalltag, dann kommt es uns vor, als ob die Zeit wie im Nu verfliegt.

Daran sind wir wahrscheinlich selber schuld. Warum versuchen wir nicht trotz des Alltages etwas anders, etwas völlig Neues auszuprobieren? Warum wehren wir uns gegen das Neue, die Veränderung so sehr? Und sei es nur Klavierunterricht, ein Kurs in Schönschreiben (Kalligraphie), einen anderen Weg zur Arbeit fahren, eine neue Laufrunde, einen neuen Urlaubsort?

Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten – leben Sie Ihr Leben! Machen Sie etwas Neues oder machen Sie etwas anders – es ist Ihr Leben. Jeder Mensch kann seine „gefühlte“ Zeit abbremsen. Erleben Sie noch mal – erste Male. Blicken Sie nach vorne, anstatt nur in den Rückspiegel.

Lassen Sie uns darüber reden – ich freue mich auf Sie!


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Portrait of a funny hipster man looking at camera over gray background

Liebe deine „Arschengel“!

Ein Tipp aus dem Coaching – Liebe deine „Arschengel“

Ein schlimmer Ausdruck – ich weiß! Als ich diesen zum ersten Mal gehört habe, lachte ich und fragte amüsiert: „Was ist das denn ?“

Ich traute mich gar nicht das Wort zu wiederholen! Meine Erziehung verbat mir dies ausdrücklich. Da wir uns heute mit so intimen und bedeutenden Wörtern auseinandersetzen, werde ich für diesen Beitrag das freundschaftliche „DU“ als Anrede wählen 😉

Also nun zur Aufklärung: Ein „Arschengel“ ist ein Mensch. Punkt. Ein „Arschengel“ ist aber ein ganz besonderer Mensch. Einer von der Sorte, die man eigentlich nicht mag. Auf die man eigentlich gerne verzichten könnte.

Wenn man einem begegnet, weiß man sofort: Ach – oh Gott, ein „Arschengel“. Es zieht einem alles zusammen. Der Magen verkrampft sich, die Augen werden zu engen Schlitzen, der Blick sucht das Weite. Die Hände kribbeln, weil sie etwas tun wollen, das einfach verboten ist und die Emotionen brodeln über. Dabei hat der „Arschengel“ noch nicht einmal Guten Tag gesagt! Sein Wiedererkennungswert ist extrem hoch.

Fast hätte ich es vergessen, ein „Arschengel“ kann selbstverständlich ein Mann ODER eine Frau sein!

Und, manchmal werden wir von ihnen angesteckt und werden selbst zum „Arschengel“ für andere. Ein „Arschengel“ scheint virale Eigenschaften zu besitzen. Wie man sich bei ihm infiziert, oder ob das Virus in jedem von uns schlummert, ist noch unklar. Manchmal gleichen sie Engeln, sind liebenswürdig, hilfsbereit, einfühlsam und aufgeschlossen. Einfach engelsgleich. Später entpuppen sie sich allerdings als richtige A… . Sie drücken deine Knöpfe, die dich sofort in Rage versetzen. Sie lösen Ärger, Wut, Angst etc. in dir aus.

Auch der umgekehrte Fall ist möglich. Jemand kommt dir von der ganz schrägen Seite, scheint ein richtiger A… zu sein, wirft dir Dinge an den Kopf, die ihn gar nichts angehen und mit dir sowieso absolut gar nichts zu tun haben. Wieder löst er Ärger, Wut, Angst etc. in dir aus.

Und später, wenn du darüber nachdenkst, kommst du plötzlich drauf, dass da etwas Wahres dran ist. Dass du die Situation so noch gar nicht betrachtet hast. Wenn du deinen „Arschengel“ wieder triffst, ist er/sie sehr höflich, so als ob gar nichts gewesen wäre, nur um dann wieder von vorne zu beginnen. Das sind die wahren „Arschengel“. Sie sollst du lieben. Sie tun dir, ohne dass sie es wissen, etwas sehr Gutes.

Robert Betz (Diplom Psychologe), der Begründer des Begriffes „Arschengel“ definiert ihn folgendermaßen:

Ein „Arschengel“ drückt deine Knöpfe. Er ist ein Mensch auf den du eigentlich gerne verzichten würdest. Er löst in dir Wut, Angst und Ärger aus. Der Kopf sagt: „So ein Arsch.“ Aber in Wahrheit sind sie für dich Engel, Engel – die wichtiger sind, als Menschen, die immer nett zu dir sind und zu allem Ja und Amen sagen.

Denn, jeder Unfriede, der uns im Außen berührt, ist nur ein Hinweis darauf, dass wir selber mit uns nicht in Frieden sind. Sie weisen uns nur darauf hin, dass wir mit uns selber im Unfrieden leben. Das heißt, jede Verurteilung dem anderen gegenüber, kann uns sagen, dass der etwas ist oder hat, was wir selber gerne wären, oder noch nicht haben.

Eine Innenschau bzw. Reflexion lohnt sich daher. Welche Menschen drücken deine Knöpfe? Und, was hat das mit dir zu tun?

Lass uns drüber reden!


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Business Portrait Regina Gotsmich

ACT – Meine erste Handlung in 2016

Ich klicke auf „Veröffentlichen“ …

Gesagt, getan. Wir schreiben jetzt den 01 Jänner 2016, 00:01.

Frohes neues Jahr wünsche ich allen meinen FreundInnen und lieben LeserInnen – möge Glück, Gesundheit, Freude und Erfolg stets mit Euch und Ihnen sein!

… dann stelle ich mich vor

Ich wurde geboren am 14.11.1973.

Mein Name ist Regina Gotsmich.

Gestorben sind: mein Bruder Roland (19 Jahre alt, gest. 1987), mein Bruder Paul (18 Jahre alt, gest. 1992), mein Vater Leopold (50 Jahre alt, gest. 1991).

Meine lustigsten Momente waren: die Geschichte meiner Namensgebung (folgt :-)), viele lustige Momente mit ArbeitskollegInnen, viele lustige Momente mit FreundInnen.

Meine erfolgreichsten Handlungen: die Erziehung unserer Zwillinge (David und Denise – meistens jedenfalls ;-), der Rollentausch nach dem Unfall meines Mannes, meine jährlichen Heilfastentage, meine berufliche Tätigkeit im Controlling und kfm. Leitung, die Führung von Mitarbeitern und Menschlichkeit in der Führung liegt und lagen mir sehr am Herzen.

Meine schönsten Momente waren: die Geburt unserer Zwillinge, die kirchliche Trauung 2013 mit meinem Mann – damals verschoben aufgrund seines Unfalles 1998, der Einzug unseres Cockerdoodls Basha (weiblich) 2012, die letzten 115 km auf dem spanischen Jakobsweg 2015, die alljährlichen Weihnachtsfeiertage im Kreise unserer Großfamilien uvm.

Kommen wird: meine Unternehmensgründung per 01.01.2016 im Bereich Unternehmensberatung, Coaching und Lebens- und Sozialberatung, die hierfür eigens von mir entwickelte ACT Methode, viele neue Bekanntschaften, zwei Buchveröffentlichungen im Sommer/Herbst 2016 und alles andere wird sich zeigen, wenn es soweit ist und so Gott will 🙂

… erzähle was mir wichtig ist

Mit Freude und Begeisterung habe ich das neue Jahr 2016 erwartet. Nun ist es soweit. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für mich genau jetzt. Ein Jahr der Vorbereitung, des Lernens, des Grenzen überschreiten, des Zweifels, der Freude, der Hoffnung, des Ausgleiches, des Vergebens, des Abschied nehmen, der Begeisterung, der Visionen und des Neubeginnes liegen hinter mir.

Ich habe wirklich lange mit mir gerungen, inwieweit ich persönlich öffentlich sein möchte. D.h. was genau möchte, kann und werde ich meinen LeserInnen zumuten und präsentieren? Dies war für mich in 2015 ein Prozess, bei dem ich wieder einmal viel über mich gelernt habe und die eine oder andere Diskussion geführt habe. Im Internet öffentlich zu sein ist ja heutzutage eine besondere Herausforderung. Datenschutz und wertschätzende Kommunikation stehen für mich deswegen an oberster Stelle.

Neutralität, Toleranz und Menschlichkeit sind wichtige Werte, die ich lebe.

Wertschätzung, Ehrlichkeit, Respekt und soziale Zusammenarbeit mein Credo.

Familie und glückliche Beziehungen in Beruf und Privat meine Erfüllung.

Mit meiner neuen beruflichen Tätigkeit den Menschen, seine Fähigkeiten, Ressourcen und Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen.

… warum ich das mache

Das Leben und die Art zu leben, habe ich nicht erfunden, genauso wenig wie ich es neu erfinden könnte. Aber meine beruflichen, privaten und persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse kann ich anderen Menschen als Hilfestellung und Unterstützung anbieten.

Mein Zugang zur Arbeitswelt und jeder individuellen Lebenswelt ist ein praxisorientierter, menschlicher, achtsamer und wertschätzender. Beruf und Privatleben lassen sich oftmals nicht mehr trennen. Zu viele Gedanken, Sorgen, Ängste, Anforderungen und Herausforderungen tragen wir tagtäglich nach Hause. Unsere Lieben zu Hause bekommen davon auch einiges ab. Nachts wälzen wir uns in unseren Betten und erarbeiten noch Lösungen für den nächsten Arbeitstag. Kommt Ihnen das auch irgendwie bekannt vor? Unsere privaten Beziehungen hängen sehr oft davon ab, wie der Arbeitstag gelaufen ist. Was tun? Wie eine Balance schaffen? Was ist wichtiger? Wofür und warum eigentlich? Diese Fragen habe auch ich mir die vergangenen Jahre immer wieder gestellt und dementsprechend mein Leben navigiert.

Freude, Spaß und Begeisterung habe ich immer dann empfunden, wenn ich meine Fähigkeiten und Ressourcen voll ausleben konnte – im Job und privat. Als ich erkannte, dass sich meine Fähigkeiten, meine Stärken und meine Ressourcen weiter entwickeln, je mehr Aufmerksamkeit ich ihnen schenkte, begann ich mich mehr und mehr danach auszurichten. Meine Prioritäten änderten sich und ich sah einige Dinge viel entspannter, klarer und gelassener.

Dies ist der Grund warum ich folgende zwei Konzepte entwickelt habe:

gemeinsam.potenziale.nutzen und gemeinsam.krisen.meistern sind die Hauptthemen, welche Sie gerne auf meiner Website genauer nachlesen können.

www.hls-institut.at

 

…und welchen Nutzen Ihr, liebe LeserInnen davon habt:

Ich hoffe einen großen 🙂

In meinen Blogbeiträgen werde ich versuchen, Sie nicht zu langweilen, Sie nicht zu beratschlagen und Ihnen schon gar nicht die Welt erklären zu wollen. Denn es ist mir bewusst, dass jeder Mensch seine eigene Welt konstruiert. In ihr versucht er glücklich zu werden, und in ihr gibt er sein Bestes, das ihm zu jedem Zeitpunkt möglich ist.

Welchen Nutzen können Ihnen also meine Texte bringen?

Zum einen, möchte ich Sie informieren, welches Angebot Sie auf meiner Website finden können. Nutzen Sie unser Angebot der Beratung, des Coachings und der Unternehmensberatung, der Online Begleitung und Online Kurse.

Zum anderen möchte ich Ihnen Lebens- und Arbeitsthemen aus anderen Blickwinkeln näher bringen. Dinge aus unterschiedlichen Brillen zu betrachten kann helfen, Ihnen eine neue Sichtweise zu eröffnen und vielleicht auch neue, andere Handlungsmöglichkeiten für Ihren Alltag.

Die ACT Methode ist eine Lebens- und Unternehmensphilosophie, die Ihre Beziehungen in Beruf und im Privatleben stärken und fördern wird. Nutzen Sie dieses Potenzial.

Lesen Sie hierzu mehr auf:

Die ACT Methode

Und mit lustigen und interessanten Geschichten aus der Praxis für die Praxis gedenke ich Sie ebenfalls zum Schmunzeln und zum Nachdenken zu bringen.

In diesem Sinne, freue ich mich über Ihre Anmerkungen, Kommentare, Weiterleitung, Likes und vielleicht mögen Sie mich ja auch persönlich treffen oder auch bei Ihnen in Ihrem Unternehmen kennenlernen.

Ihre Regina Gotsmich

 


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Da Waldschrat und da Städta

“Jo, seins den völlig vertrottelt? Lof´n ma grad muttersöln ruhig vor de Flint´n?!

„Ups, Sie meinten doch nicht etwa mich?“ Fred sah sich erschrocken nach der zeternden Stimme um.

„Jo, wen den sonst? Oda siagst villeicht nu wen anderen umadum rena, ha? Jo, woaßt denn du net, dass heint de Jagd is? Host ma den schen Bock verjagn! Jetzt schau dast weg kimmst! Sonst schiaß i da des Puiva do nu hintn draf!“

„Na also wirklich – einen Menschen von einem Bock werden sie ja doch noch unterscheiden können, oder nicht?
Fred war sichtlich entsetzt über solch eine Beschimpfung. Mit gespielter Gelassenheit trat er ein paar Schritte näher. Die Äste knarrten unter dem Gewicht seines Körpers und verscheuchten noch zusätzlich ein paar Hasen.

„An Bock von an am Me … – jessas, jetzt kann i de Hasn a nu vergessn! Sog, wer bistn du überhaupt und wos machst´n in unserm Wald, ha?“

„Ich? – Ähm, ich wollte nur einen schönen ruhigen Waldspaziergang machen.“

„A Woidroas? Und ruhig nennst du des? I glaubs ja net! Jo – wann ma des woitn, das ihr eich da rumtreibts, dann hät ma eh an Kiesweg füa eich gmocht, glaubst net a? Städta – in unserm Woid, i hoits net aus. Da Woid is füa´d Vicha da und mia, mia miassn schaun, dass eana gut geht, jawoi, so is des – vastehst, Städta?“

„Ach, mein Lieber – ich versteh sie schon. Aber nirgends sehe ich eine Tafel stehen, die es Spaziergängern verbietet den Wald zu durchqueren, und überhaupt – warum sind sie denn gar so schlecht gelaunt? Sie sollten sich ein wenig beruhigen, dann könnten wir uns in einem angenehmeren …“

„Meiner Söl, jo bist leicht du gar a Schwuchtel? Wia du gschwolln daher redst, des hoit ja koana länger ois zwoa Minutn aus!“

„Nein, mein Herr – ich bin hetero. Und sie?

„Jo – i bin des sicha net! Frech a nu, da Städta! Jetzt wia i aba glei wü…“

„Mein Lieber Jägersmann, darf ich nun in Ruhe meinen Waldspaziergang fortsetzen oder muss ich Angst haben, dass sie mir nachjagen und mich als Trophäe mitnehmen?

„Jo – des kannst nemma wiast wüst. Aba dei Kopf mocht si bei de Gamsln bei mir dahoam net so guat.“

Nachdenklich nahm Fred einen kleinen Notizblock aus seiner Brusttasche und kritzelte flinken Fingers ein paar Zeilen darauf. Als man aus dem Gebüsch zuerst leise, dann hörbar lauter eine Frauenstimme vernahm…

„Freeed? Fre-ed! Mein Lieber Fred, da bis du ja – ich hatte kein Taschentuch dabei, da … Wer ist denn der nette Mann hier, Fred?“

„Na, oiso wirkli – hab´n denn di Städta an Waundadog heit´?“ Und neidisch dachte der Jäger: „Oba, fesche Weiba hams, die Städta – a weng boanad, oba im großen und Ganzen…“

„Sagen´s uns Herr Jäger, mit wem haben wir denn das Vergnügen? Sie wollen doch einer jungen Dame nicht ihren Namen vorenthalten, oder?“

„Jo – so, jo – Koarl hoaß i hoit, Koarl Brumma, und da drübn, drent da – da Leit´n, do is mei Sacherl. Und wea übahaupt san se, waun i fragen deaf – Ladi?“

Nun konnte Fred nicht mehr anders. Ein breites, hämisches Grinsen zog sich beinahe von einem Ohr bis zum anderen.

„Nun, mein lieber Karl Brummer – ich bin der neue Förster hier im Wald. Wir sind gerade eben aufs Land gezogen. Und das hier ist meine liebe Frau, die Rosa. Heute machen wir unseren ersten Erkundungsgang durch den Wald. Finden Sie nicht auch, dass das Wetter dafür einfach herrlich ist?“

Piepsend leise, sagte der beschämte Jäger: „Jo – scho“ und stammelte ein zaghaftes: “Griaß Gott“ hinterher.

So wurde es wieder ruhig im hiesigen Wald.

 


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Children hands and flying butterfly against green spring background. Ecology concept

Wenn wir tun, was wir tun müssen, handeln wir dann richtig?

ACT – ist Handeln im Leben wichtig?

 

Im Grunde bräuchten wir gar nicht darüber nachzudenken, ob Handeln im Leben wichtig ist oder nicht. Wir alle tun es tagein und tagaus. Und, wenn wir etwas so regelmäßig tun, dann muss es doch wohl wichtig sein, oder etwa nicht?

Wir stehen morgens auf, gutgelaunt oder nicht, alles ist möglich. Wir nehmen unser Frühstück ein – vielleicht nur für uns alleine oder vielleicht auch mit anderen. Wir begeben uns zur Morgentoilette und verrichten Dinge, die wir tun wollen und/oder müssen. Das macht keinen Unterschied. Es ist gut, so wie es kommt. Und spätestens seit der Veröffentlichung von Giulia Enders Darm mit Charme, wissen wir, dass der Verdauungsvorgang unzählige Handlungen vollbringt – wir handeln also, selbst wenn es uns gar nicht bewusst ist, dass „wir“ etwas tun.

Dann setzen wir unseren Alltag fort, mit allem was wir so tun. Vielleicht oder, hoffentlich, haben wir eine Arbeit, die wir erledigen dürfen. Ja – das ist ein schönes Beispiel für ACT – Handeln im Leben. Die Arbeit kann eine Erwerbstätigkeit sein oder aber auch, jemand schreibt eine Wissenschaftliche Arbeit. Eine Klassenarbeit wird in der Schule geschrieben und ein Kunstwerk ist die Arbeit eines Künstlers. Die Hausarbeit der Hausfrau und die Erziehungsarbeit von Kindern und Haustieren sind Arbeit. Die Gartenarbeit ist Arbeit und eine sportliche Betätigung grenzt für viele auch an Arbeit.

In der Philosophie meint Arbeit, das bewusste schöpferische Handeln eines Menschen – also der Darm mit Charme ist hier nicht gemeint, weil dieser sein Handeln für uns ja unbewusst erledigt.

Was ist also gemeint mit diesem bewussten, schöpferischen Handeln von Menschen?

Ich sag´s mal so: wir alle haben Fähigkeiten, Talente und Potenziale. Manche sind uns in die Wiege gelegt, andere haben wir uns im Laufe des Lebens angeeignet. Und einige entwickeln sich erst während wir unser Leben bestreiten. Ohne diese, unsere Fähigkeiten, Potenziale und Talente sind wir nur sehr schwer in der Lage überhaupt schöpferisch tätig zu werden.

Ein Talent, das einem in die Wiege gelegt wird, wie z.B. ein kleiner Junge, der schon in seiner frühesten Kindheit auf allem was ihm unter die Finger gekommen ist herumgetrommelt hat – dieses Talent wird bewusst wahrgenommen und höchstwahrscheinlich auch dementsprechend gefördert.

Also, ganz offensichtliche Talente werden wahrgenommen, wertgeschätzt und gefördert. Aber wie sieht es mit allen anderen Fähigkeiten, Potenzialen und Talenten aus, die wir nicht so offensichtlich wahrnehmen können?

Sie werden in der Regel verdrängt, vergessen, vernachlässigt – nicht wertgeschätzt und nicht gehoben, geschweige denn gelebt.

Ist es in einer Zeit wie unserer, womöglich gar nicht gewünscht, seine eigenen Fähigkeiten und Potenziale bewusst zu leben? Ich frage mich, für welche Handlungen in unserem Leben entscheiden wir uns noch bewusst und frei?

Und, dann frage ich mich, was ist gemeint, mit schöpferischem Handeln? Vielen von uns ist die uralte Schöpfungsgeschichte aus der Bibel bekannt. Und, in der Bibel steht auch, der Mensch ist nach dem Abbild Gottes erschaffen. Kann der Mensch also auch eine Schöpfungsgeschichte schreiben? Nun mögen Sie argumentieren, dass alles Unfug ist, was in der Bibel steht und dass Sie ohne Bekenntnis sind, und vielleicht überlegen Sie jetzt den Blog zu schließen, weil Sie diese, meine Sichtweise, nicht teilen?

Dann möchte ich Ihnen nur eine Frage stellen: Was haben Sie in Ihrem Leben schon alles geschaffen?

Vielleicht haben Sie ein Haus gebaut? Ein Buch geschrieben? Eine Familie gegründet? Einen Garten bestellt? Karriere gemacht? Führen Sie Mitarbeiter? Haben Sie immer wieder neue Ideen, die Sie in die Realität umsetzen? Haben Sie vielleicht eine Firma gegründet? Mit Ihren Kindern am Strand eine Sandburg gebaut? Haben Sie Ihre Wohnung neu eingerichtet? Haben Sie eine Ausbildung gemacht und sich dann beruflich verändert? Haben Sie sich schon einmal einen Ort zur Entspannung für sich geschaffen? Bestimmt haben Sie noch viel mehr geschaffen, als ich hier aufgezählt habe.

Dann sind vielleicht auch Sie ein Mensch, der bewusst schöpferisch handelt?

Kann es sein, dass genau das gemeint ist in der Bibel? Schreiben wir nicht unsere eigene Schöpfungsgeschichte seit dem ersten Tag unseres Lebens?

Um also schöpferisch Handeln zu können, brauchen wir unsere Fähigkeiten, Potenziale und Talente und den Wunsch etwas zu schaffen.

Ja, und mit dem Wünschen ist das auch wieder so eine Sache…

Schon wieder müssen wir uns in Zeiten wie diesen in den Kosmos begeben.

Ich kenne da vier Ansatzmöglichkeiten:

 

  1. Alles was Sie sich wünschen, schicken Sie bitte ganz konkret ausformuliert, am besten mit Datum und Uhrzeit ohne Möglichkeit der Fehlinterpretation (ist besonders wichtig) in den Kosmos. Prompt, oder zur gegebenen Zeit werden dann alle ihre Wünsche, die für sie bestimmt sind 😉 erfüllt werden.

 

  1. Beten Sie. Beten Sie um Erfüllung Ihrer Wünsche. Schicken Sie alle Sorgen in den Himmel oder Kosmos. Ihr Herr wird es für Sie zum Guten richten.

 

  1. Bitte schauen Sie, BEVOR Sie sich etwas wünschen, in Ihr Tageshoroskop. Dort stehen all Ihre Wünsche bestens ausformuliert mit Zeitangabe bereits schon für Sie bereit. Es wäre sinnlos, sich etwas anderes, als das Ihnen von den Sternen vorbestimmte, zu wünschen.

 

  1. Und zu guter letzt, wird´s noch a bissal kopflastig 🙂

Nehmen Sie einen Stift und Papier und konkretisieren Sie Ihren Wunsch folgendermaßen (schreiben Sie auf):

 

Ich nehme mir vor………………………………..bis zum……………………………….folgendes Ziel (=Wunsch)………………………….………………., konkreter gesagt 😉 ………………………………..

zu erreichen……………………………………….. .

Dazu brauche ich…………………………………………. . Ich setzte Meilensteine indem ich………………….. und überprüfe jeden ……………………………….ob ich mein Teilziel (=Teilwunsch) erreicht habe.

Habe ich mein Ziel (=Wunsch) am ……………………………………erreicht, feiere ich mit allen, die mich dabei unterstützt haben und genieße meinen Erfolg/meine Zielerreichung.

 

Weil jeder Mensch unterschiedliche Zugänge zur Umsetzung seiner Wünsche und Ziele verfügt, sind alle vier Ansatzmöglichkeiten völlig legitim.

Ich kenne Menschen, die starten bei Punkt 1 und arbeiten alle Punkte hierarchisch bis Punkt 3 ab. Das dauert aber und ist ein langer Prozess. Manchmal weiß man dann gar nicht mehr wie viele oder welche Wünsche man in den Kosmos losgeschickt hat.

Ich kenne Menschen, die starten bei Punkt 4 und bleiben dabei und ich kenne Menschen, die kombinieren einzelne Punkte.

Das erscheint mir ein guter Weg zu sein – man kann ja nie wissen 😉

Bitte vergessen Sie nie den Punkt 4 bei Ihrer Wunsch/Zielliste. Dieser Punkt hilft Ihnen klar, konkret, terminiert und schriftlich Ihre Wünsche und Ziele festzuhalten. So  haben Sie auch nach Jahren noch einen guten Überblick über die Erfolgsquote Ihrer Wünsche und Ziele.

Handeln spielt also auch beim Wünschen eine wesentliche Rolle.

Was hat das alles also mit diesem ACT zu tun?

ACT heißt ins Deutsche übersetzt „handeln“.  Ich habe daraus eine Methode entwickelt, die auf drei Ebenen ansetzt und richtiges Handeln möglich macht:

 

Grafik ACT

Grafik ACT

  • Menschen, die ihre Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen bewusst wahrnehmen, sind in der Lage zu reflektieren.

 

  • Menschen, die reflektieren können, erkennen ihre Haltung sich selbst und anderen gegenüber leichter.

 

  • Menschen, die sich selbst, die anderen, die Aufgabenstellung (=Wunsch/Ziel) erkennen und dabei auch ihr Umfeld achtsam und wertschätzend beachten können, leben ganzheitlich und leben die Philosophie von ACT – Nutze dein Leben, lebe deine Fähigkeiten.

 


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Zitat des Tages

  • Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben. Albert Einstein, 1879 - 1955

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